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Datum 23.06.2008 
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Start Bau Containerterminal Alphen 

In diesem Sommer beginnen die Arbeiten für den Bau des Overslag Terminal Alphen (OTA). Im Sommer nächsten Jahres soll das Terminal betriebsbereit sein. Anfangs beläuft sich das Volumen auf zirka 70.000 Container pro Jahr, mit einem möglichen Zuwachs auf 100.000 in einigen Jahren. (*) Alles in allem kann das OTA jährlich etwa 90.000 Lkw zwischen Rotterdam und Alphen von der Straße holen.

Initiativnehmer, Entwickler und Betreiber ist die Van Uden Group. Der Hafenbetrieb Rotterdam ist als Eigentümer und Vermieter der insgesamt 6,5 Hektar Gelände für das Terminal beteiligt. Die Hälfte davon wird Stichhafen.

Erster Kunde ist Heineken; das Unternehmen wird sein Exportbier aus dem nahegelegenen Zoeterwoude anliefern und beim OTA auf Binnenschiffe verladen. In der Nähe des Terminals sind zudem Verlader mit beträchtlichen Mengen eingehender Ladung ansässig, zum Beispiel Zeeman (Textilien), Intertoys (Spielzeug) und Marskramer (Haushaltswaren und Geschenkartikel).

Das Terminal wird rund um die Uhr geöffnet sein, aber der größte Teil des Umschlags erfolgt tagsüber. Es werden zwei Brückenkräne über einem 100 mal 25 Meter großen Stichhafen mit Platz für zwei Schiffe realisiert. In Anbetracht der Wasserstraße können diese 85 Meter lang und 9,5 Meter breit sein, mit einer Kapazität von 80-100 TEU. Für eine umfassendere Nutzung des OTA entstehen auch ein öffentlicher Lade- und Löschkai sowie eine Ro-Ro-Rampe. 

Das Terminal entsteht an der Gouwe, unmittelbar südöstlich von Alphen aan den Rijn, und erhält eine Anbindung an die Fernstraße N11 und die Provinzialstraße N207. Der Standort ist räumlich kompliziert, was sich auf die Kosten für die infrastrukturelle Anpassung auswirkt: € 35 Millionen. Das Terminal selbst erfordert eine Investition in Höhe von zirka € 15 Millionen.

(*) Die Zahlen widerspiegeln das Marktpotenzial des Versorgungsgebiets. Unternehmen haben sich bereits zu zirka 75% des Volumens verpflichtet.



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Fakten und Zahlen
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