Kurze Transitzeiten
Die Bahn ist der ideale Weg für die schnelle Beförderung großer Ladungsmengen über weite Distanzen. Das internationale Schienennetz bietet von Rotterdam aus Zugang zu allen europäischen Zielorten. Die Transitzeiten sind kurz; sie reichen von weniger als 12 Stunden für Bestimmungsorte in Belgien und Deutschland bis zu 48 Stunden für Tschechien, Italien und Polen.
Da die Beförderung auf dem Schienenweg umweltfreundlich ist und die europäischen Straßen fast bis an die Grenze ihrer Kapazität ausgelastet sind, wird der Transport mit der Bahn von der Europäischen Union aktiv gefördert. Die Bahn ist eine strategisch ebenso wie wirtschaftlich attraktive Alternative. Das gilt erst recht, wenn im Jahr 2007 die so genannte Betuwe-Route eingeweiht wird: eine speziell für Güterzüge angelegte Strecke zwischen Rotterdam und der deutschen Grenze.
Viele Arten von Frachtgut eignen sich für die Beförderung mit dem Güterzug. Der Rotterdamer Hafen hat für den Transport von Containern auf dem Schienenweg eine Reihe eigener Konzepte entwickelt. Für die schnelle und sichere Beförderung von Chemikalien verfügt der Hafen über zwei so genannte Rail Chemical Center. Das Schienennetz ist zudem eine wichtige Trumpfkarte bei der effizienten Beförderung von Massengütern wie Eisenerz und Kohlen, auch wenn es dabei um riesige Mengen geht. So werden mit wöchentlich 28 Zügen rund 5,5 Millionen Tonnen Eisenerz von dem EMO-Terminal auf der Maasvlakte zu der Dellinger Hütte im Saarland transportiert. Fast alles kann in Rotterdam auf Waggons geladen werden: Autos, Kühlladungen, Schwergut und Sonderfracht.
