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E-Noses für einen sicheren Hafen

Im Rotterdamer Hafen wird mit verschiedensten Substanzen gearbeitet, die unbeabsichtigt freigesetzt werden können. Einige Gase sind gefährlich oder belästigend; zudem sind nicht alle Gase für menschliche Sinnesorgane wahrnehmbar. Mit einer E-Nose (elektronische Nase) ist dies jedoch möglich; sie reagiert auf Änderungen in der Luftzusammensetzung. Im Rotterdamer Hafen gibt es eine einzigartige Anordnung von E-Noses: das We-Nose-Netzwerk. Unternehmen, Gemeinden und die Umweltbehörde können so bei der Freisetzung belästigender oder gefährlicher Gase schneller aktiv werden. Derzeit gibt es 250 elektronische Nasen im Hafen. Das We-Nose-Netzwerk trägt wesentlich zu einem gesunden, sicheren und attraktiven Hafen und dessen Umgebung bei.

We-Nose-Netzwerk

Inzwischen gibt es ca. 250 E-Noses im Hafen. Auch zwei Patrouillenfahrzeuge des Hafenbetriebs Rotterdam sind mit einer E-Nose ausgestattet. Unternehmen in der Region, die Gemeinde Maassluis, die Gemeinde Rotterdam, die Sicherheitsregion, Deltalinqs, die Provinz Südholland und der DCMR Milieudienst Rijnmond (DCMR) sind aktiv am We-Nose-Netzwerk beteiligt. Der Name „We-Nose“ entstand durch die intensive Zusammenarbeit. Die Kraft liegt entsprechend auch im Engagement aller Partner, die gemeinsam das gleiche Ziel erreichen möchten: die Schaffung eines gesunden, sicheren und attraktiven Hafens.

Funktion der E-Nose

Eine elektronische Nase (E-Nose) ist eine Kombination von Sensoren, mit der Änderungen in der Luftzusammensetzung gemessen und die entsprechenden Daten drahtlos an einen zentralen Server geschickt werden. Das We-Nose-Netzwerk wird der Wirtschaft vom Hafenbetrieb als Service zur Verfügung gestellt, um Geruchsbelästigungen effektiv entgegenzuwirken und die Freisetzung gefährlicher Stoffe frühzeitig zu melden.

Die Umweltbehörde DCMR Milieudienst Rijnmond nutzt das Netz zur Überwachung der Umweltqualität. Alle E-Noses werden von der Leitstelle des DCMR überwacht. Wenn Änderungen in der Luftzusammensetzung ermittelt werden, untersucht die Leitstelle die Ursache, z. B. bei einem Besuch vor Ort. Wenn die Ursache bekannt ist, kann das Unternehmen Maßnahmen ergreifen und wird bei Bedarf die Umgebung informiert. Stellen Sie eine Geruchsbelästigung fest? Dann melden sie diese beim DCMR unter der Telefonnummer +31 (0)888 333 555 oder online unter www.dcmr.nl.

Engagement von Anwohnern:

Auch Anwohner haben eine wichtige Rolle im We-Nose-Netzwerk. Der Hafenbetrieb führt beispielsweise sog. Gespräche am runden Tisch mit Anwohnern aus verschiedenen Regionen. Die Informationsweise und das Gefühl der Sicherheit stehen dabei im Mittelpunkt.

Gemeinsam mit anderen Rotterdamern denke ich darüber nach, wie alles noch besser geht. Es gefällt mir, dass der Hafenbetrieb und der DCMR Anwohner mit einbeziehen, denn schließlich geht man hier gemeinsam vor, Anwohner und Unternehmen.

Anwohner, , Loydkade Rotterdam

Kontakt

Für weitere Informationen zu diesem Thema, nehmen Sie Kontakt auf zu:

Abteilung für Kommunikation

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