Alles über die Energiewende

Ambition Rotterdam: Vorreiter bei der Energiewende

Die Aufgabe ist glasklar: Wir möchten den Rotterdamer Hafen mit den Zielen des Klimaabkommens von Paris in Einklang bringen. In Partnerschaften mit Unternehmen arbeiten wir auf einen CO2-neutralen Hafen hin. Es gibt eine Vision, wie die Industrie in drei Schritten auf CO2-neutrale Produktionsmethoden umstellen kann. Nachstehend finden Sie dazu weitere Informationen. Eine Anzahl konkreter Projekte, an denen wir momentan arbeiten, sind anhand dieser drei Schritte unterteilt. Zudem gibt es natürlich den Transport, denn auch die Logistik kann und muss nachhaltiger werden.

News

SCHRITT 1: EFFIZIENZ

Projekte Schritt 1 – Effizienz & Infra

Die Industrie kann sich schrittweise hin zu einer CO2-neutralen Wirtschaft entwickeln. Schritt 1 besteht darin, dass die vorhandene Industrie eine Reihe von Effizienzmaßnahmen ergreift. Restwärme wird dazu verwendet, Wohnungen, Betriebsgebäude und Gewächshäuser zu beheizen, und CO2 wird aufgefangen und unter der Nordsee gespeichert. Gleichzeitig muss viel Arbeit geleistet werden, um verschiedene nachhaltige Techniken zu entwickeln und Skaleneffekte für Schritt 2 und 3 zu realisieren.
Wärmenetz Südholland

Die Niederlande werden in Zukunft anders beheizt werden. In Häusern und Gewächshäusern wird zurzeit viel Erdgas für eine behagliche und wachstumsfördernde Temperatur verfeuert. Gleichzeit produziert die Industrie im Rotterdamer Hafen viel Wärme bei Fertigungsprozessen. Ein Teil davon wird in anderen Fabriken recycelt, aber die meiste Wärme verpufft einfach in der Luft.

Der Hafenbetrieb und Gasunie arbeiten gemeinsam an der Nutzung der Restwärme als Ersatz für Erdgas in Haushalten und Gewächshäusern. Dadurch verringern sich die CO2-Emissionen beim Endverbraucher, und es wird weniger Gas aus Groningen benötigt.

Lesen Sie hier alles über das Wärmenetz Südholland – eine neue Heizung

Dampfnetzwerk

Intelligentere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen untereinander führte bereits 2013 zum Bau der Dampfleitung Botlek. Das Dampfnetzwerk verbindet Industrien, die bei ihren Fertigungsprozessen Dampf herstellen, mit umliegenden Unternehmen, die Dampf stattdessen benötigen. Energie wird so effizienter verwendet – und das macht auf Jahresbasis einen Unterschied von 400.000 Tonnen CO2 -Ausstoß aus.

Das Netzwerk ist ein Beispiel dafür, wie eine intelligente Infrastruktur es für Unternehmen attraktiv macht, sich in Rotterdam niederzulassen, da sie hier die Möglichkeiten erhalten, der Energiewende effizient und mit Partnern Gestalt zu verleihen.

CO2-Speicherung unter der Nordsee

Beträchtliche CO2-Reduzierung in der Industrie mit Projekt Porthos
Das Auffangen des Treibhausgases CO2, um es anschließend zu nutzen oder unterirdisch zu speichern (Carbon Capture Usage and Storage, kurz CCUS) ist eine der Maßnahmen, über die die energie-intensive Industrie verfügt, um den Ausstoß von CO2 beträchtlich und kurzfristig zu reduzieren. Der Koalitionsvertrag der Regierung Rutte-III und auch der Entwurf des Klimaabkommens unterstreichen die Bedeutung von CCUS für die Realisierung der nationalen Klimaziele.

Mehr über das Thema CCUS und Porthos lesen

Walstroom (landseitige Elektrizität) in die Steckdose

Seeschiffe, die Rotterdam ansteuern, benötigen für die Stromversorgung an Bord Energie am Kai. Dies geschieht zurzeit häufig mit Dieselgeneratoren. Der Anschluss ans Stromnetz ist, angesichts des enormen Verbrauchs, für Seeschiffe komplexer als für die Binnenschifffahrt.

Der Hafenbetrieb Rotterdam findet es wichtig, dass Walstroom (landseitige Elektrizität) für Seeschiffe verfügbar wird. Deshalb wird es, in Kooperation mit der Gemeinde, einen Teststandort geben. Zudem haben Heerema, Eneco und der Hafenbetrieb gemeinsam eine Machbarkeitsstudie für Öko-Walstroom im Calandkanaal gestartet. Damit kann Heeremas Flotte im Hafen liegen und dabei Ökostrom nutzen.

Intelligenterer Umgang mit heutigen Ressourcen

Bevor die Gesellschaft auf einem neuen Energiesystem läuft, wird noch viel Technologie entwickelt und erweitert werden müssen. Der erste wichtige Schritt bei der Energiewende ist deshalb der effizientere Umgang mit den aktuellen Ressourcen.

Laut Studien kann die Industrie durch die Optimierung von Fertigungsprozessen, die Verwendung besserer Isolierung, Kraftstoffeinsparungen oder den Einsatz alternativer Kraftstoffe, vor allem aber durch eine intelligentere Kooperation mit anderen Unternehmen ca. 20 % Energie einsparen. So hat das eine Unternehmen Dampf übrig, während das andere diesen gut gebrauchen kann.

SCHRITT 2 – ZU EINEM NEUEN ENERGIESYSTEM

Projekte Schritt 2 – Zu einem neuen Energiesystem

Schritt 2 besteht in der Veränderung des Energiesystems. Viele Prozesse in der Industrie erfordern hohe Temperaturen. Diese werden zurzeit insbesondere durch die Verwendung von Erdgas für die Erhitzung ermöglicht. Für Temperaturen bis ca. 300 Grad kann die Industrie auf Elektrizität umstellen. Bei höheren Temperaturen stellt Wasserstoff eine gute Alternative dar. Stellt man diesen mit Ökostrom her, dann ist dies CO2-neutral. Langfristig können Elektrizität und Wasserstoff eine große Rolle beim Gestalten einer nachhaltigen Produktion in der Industrie spielen. Aber dann muss sehr viel Elektrizität aus Quellen wie Sonne, Wind und Wasserkraft gewonnen werden. Außerdem muss diese Elektrizität bezahlbar sein.
Windturbinen-Produktion

Derzeit stehen Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 200 Megawatt (MW) im Hafengebiet. Dies entspricht ca. 10 % der an Land erzeugten nationalen Windenergieleistung. Die niederländische Regierung hat festgelegt, dass 2020 14 Prozent der niederländischen Energieerzeugung und 2023 16 Prozent aus erneuerbaren Ressourcen stammen muss.

Der Hafenbetrieb Rotterdam unterstützt dies mit der „Vereinbarung über die Realisierung von Windenergie im Rotterdamer Hafen“ (Convenant Realisatie Windenergie in de Rotterdamse haven)* (2009). Im Rahmen dieser Vereinbarung wird 2020 mindestens 150 MW neue Windkraft im öffentlichen Hafengebiet erzeugt. In der Hafenperspektive hat der Hafenbetrieb mit diversen Partnern vereinbart, dass die insgesamt erreichte Leistung 2020 300 MW betragen soll. Rotterdam setzt damit die Bestrebung um, sich zu einem nachhaltigen Stromerzeuger in Nordwesteuropa zu entwickeln.

Windenergie
Eneco und Vattenfall eröffnen Windpark Slufterdam
Prototyp stärkste Windturbine der Welt auf der Maasvlakte

North Sea Wind Power Hub

Beim North Sea Wind Power Hub-Konsortium arbeiten TenneT TSO B.V. (Niederlande), Energinet (Dänemark), TenneT TSO GmbH (Deutschland), Gasunie und der Hafenbetrieb Rotterdam an der Entwicklung eines groß angelegten, nachhaltigen, europäischen Energiesystems auf der Nordsee.

Lesen Sie mehr über das North Sea Wind Power Hub

Anlandung von Wind auf See

Um nachhaltiger zu werden, benötigt die Industrie viel Ökostrom. Dieser muss in den nächsten Jahrzehnten zu einem großen Teil von der Nordsee kommen. Deshalb wird an der Verlegung von Stromkabeln von Windparks auf der Nordsee zum Rotterdamer Hafen gearbeitet.

Kabelverbindung mit Windparks in der Nordsee
Maasvlakte bekommt „Stecker“ für Offshore-Windstrom

Wind an Land

Im Hafengebiet steht die größte Konzentration von Windturbinen in Südholland: Anfang 2019 ca. 200 MW erzeugte Leistung. Regelmäßig werden vorhandene Turbinen durch neue mit einer größeren Leistung ersetzt. So wurden im März 2019 die 17 Turbinen auf dem Slufterdijk mit 14 größeren mit einer Gesamtkapazität ersetzt, die fast doppelt so groß ist (50 MW).

Eneco und Vattenfall eröffnen Windpark Slufterdam 2.0 mit doppelter Leistung

Sonne auf Dächern

Erneuerbare Energie wie Wind und Sonne sind ausschlaggebend beim nachhaltiger Werden des Hafens.
Der Rotterdamer Hafen findet es wichtig, dass Unternehmen im Hafen mehr Elektrizität aus erneuerbaren Quellen erzeugen. Dort, wo es möglich ist, müssen wir Sonnenenergie nutzen. Immer häufiger werden Betriebsgebäude im Hafengebiet deshalb mit Solarmodulen ausgestattet. Sonne auf Betriebsgebäuden ist gut für die Umwelt, liefert einen hohen Bilanzwert, erfordert nur wenig Wartung, verursacht keinen Lärm und verleiht den Gebäuden eine nachhaltige Ausstrahlung.

Energie aus der Tiefe

Wir stellen stets mehr auf nachhaltige Energiequellen um, vor allem auf Sonnen- und Windenergie. Der tiefe Untergrund liefert aber auch Energie. Pro 100 Meter wird es ca. 3 Grad wärmer. Diese Erdwärme stellt auch eine Alternative zu fossilen Brennstoffen dar.

Gemeinsam mit der NAM evaluiert der Hafenbetrieb Chancen für eine Erdwärmequelle im westlichen Hafengebiet. Wenn die Wärme (ca. 170 Grad) in Form von heißem Wasser nach oben gebracht werden kann, ist sie eine gute Energiequelle, insbesondere für die Produktion von Dampf für die Industrie.

Erst blauer Wasserstoff

Gut und gerne ein Drittel des Energiebedarfs in unserem Land stammt aus der Industrie. Hauptsächlich um Wärme für Fertigungsprozesse zu erzeugen oder für die Elektrizitätserzeugung. Dies geschieht zurzeit mit fossilen Brennstoffen und geht mit einem beträchtlichen CO2-Ausstoß einher.

Wasserstoff ist eine gute Alternative. Eine groß angelegte Produktion ist momentan nur auf Basis von Erdgas möglich. Dabei wird CO2 freigesetzt, das unter der Nordsee gespeichert werden kann. Auf diese Weise wird blauer Wasserstoff erzeugt. Im Projekt H-Vision arbeiten 16 Partner, darunter der Hafenbetrieb, an der Realisierung einer Fabrik in Rotterdam, die blauen Wasserstoff herstellt.

Und dann grüner Wasserstoff

Die Industrie benötigt viel Wärme für Fertigungsprozesse. Diese Wärme wird zurzeit mithilfe fossiler Brennstoffe erzeugt. Wasserstoff stellt besonders für hohe Temperaturen eine gute Alternative dar. Zunächst mit blauem Wasserstoff (erzeugt aus Erdgas), ab 2030 kann eine stärkere Position von grünem Wasserstoff eingenommen werden.

Die grüne Variante wird erzeugt, indem Wasser mithilfe von Elektrolyse in Wasserstoff und Wasser gespalten wird. Wenn der dafür verwendete Strom aus Windparks stammt, sind sowohl der Prozess als auch das Produkt vollständig nachhaltig.

Eine grüne Zukunft für Kohlekraftwerke

Im Koalitionsvertrag der Regierung Rutte III wurde vereinbart, vor 2030 die Nutzung von Kohle zur Stromerzeugung in den Niederlanden zu beenden. Auf der Maasvlakte befinden sich zwei kürzlich eröffnete Kraftwerke von Uniper und Engie. Beide Unternehmen untersuchen, auf welche Weise die Kraftwerke (durch Umbau) auch nach dem Ende der Steinkohle weiterhin eine wertvolle Rolle in der niederländischen Energielandschaft einnehmen können.

Artikel „Eine grüne Zukunft für Kohlekraftwerke“
Europäisches Forschungsvorhaben für innovativen Umbau von Kohle- zu Biomassekraftwerken

SCHRITT 3 – ZU EINEM NEUEN ROHSTOFF- UND BRENNSTOFFSYSTEM

Projekte Schritt 3 – Zu einem neuen Rohstoff- und Brennstoffsystem

Der Weg zu einer CO₂-neutralen Zukunft ist für einen logistisch-industriellen Komplex von Weltniveau keine einfache Aufgabe. Es handelt sich um einen eingreifenden Übergang, bei dem viele Interessen auf dem Spiel stehen. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und gesellschaftlichen Organisationen haben als Teil des nationalen Klimaabkommens einen Fahrplan für das Industriegebiet Rotterdam-Moerdijk festgelegt, der weitgehende Innovationen einführt.
Bleicherde

Bleicherde wird dazu verwendet, pflanzliche Öle zu reinigen. Abhängig von der Intensität, mit der die Bleicherde verwendet wird, ist sie schon nach wenigen Wochen gesättigt. Momentan wird sie dann vor allem zu Abfall. Die neue Anlage stellt daraus neue Rohstoffe her, unter anderem dadurch, aus der Bleicherde Öl zurückzugewinnen. Das zurückgewonnene Öl kann beispielsweise als Biokraftstoff verwendet werden und die verbleibende Bleicherde in Baumaterialen.

Gesättigte Bleicherde ist Millionen wert

REKO baut Anlage für thermische Reinigung teerhaltigen Asphaltgranulats

REKO baut eine neue thermische Reinigungsanlage, die jährlich 1,2 Millionen Tonnen an Reststoffen (eine Mischung aus teerhaltigem Asphaltgranulat und Dachpappe) vollständig in Primärrohstoffe, Strom und Wärme umwandelt. Mit diesem Projekt ist eine Investition von 125 EUR Millionen verbunden.

REKO investiert EUR 125 Millionen in zweite Anlage

Waste to Chemicals

Air Liquide, Enerkem, Nouryon, Shell und der Rotterdamer Hafen entwickeln momentan in Rotterdam eine fortschrittliche „Waste-to-Chemicals“-Anlage (W2C). Sie soll die erste Anlage dieser Art in Europa werden, die nicht-recyclebare Abfallstoffe in wertvolle Chemikalien und Biokraftstoffe umwandeln kann.

Alles zu Waste to Chemicals

TRANSPORT UND DIGITALE LÖSUNGEN

Projekte Transport und digitale Lösungen

Der Hafenbetrieb Rotterdam hat die Förderungsregelung für klimafreundliche Seefahrt initiiert, um in Rotterdam für (Vorzeige-)Projekte zu sorgen, bei denen neue klimafreundliche Brennstoffe in der Seefahrt eingesetzt werden. Insgesamt sind 5 Millionen € für Verlader, Reedereien, Kraftstoffhersteller und -lieferanten, Motorenhersteller und Schiffseigner verfügbar. Die Maßnahme steht bis Ende 2022 zur Verfügung. Lesen Sie hier alles über diese Förderungsregelung
ESI Green Award

Der Hafenbetrieb Rotterdam belohnt Schiffe, die in Besitz eines Green Award-Zertifikats sind, mit Preisnachlässen auf die Hafengebühren.

Der Hafenbetrieb Rotterdam sorgt für niedrigere Schwellen bei sauberer Seefahrt

Emissionslose Binnenschifffahrt

Rotterdam verfügt über eine hervorragende Verbindung zum Hinterland. Sie bildet die Grundlage für den Binnenschifffahrtssektor. Um Emissionen in der Binnenschifffahrt zu senken, ist Fahren mit elektrischem Antrieb eine herausfordernde Option.

Mit sieben Partnern ist der Hafenbetrieb einer der Projektträger des „Groene Cirkels“-Programms, das auf die Nutzung austauschbarer Batteriecontainer abzielt. Heineken wird der erste Nutzer auf der Wegstrecke Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen. Zudem arbeiten verschiedene Parteien an Vorzeigeprojekten auf Basis von Wasserstoff. Der Hafenbetrieb unterstützt all diese Initiativen, unter anderem mit Preisnachlässen auf Binnenhafengebühren.

Intelligenter Hafen

Digitalisierung verändert unsere Welt. Kompliziert? In Rotterdam wird Digitalisierung gerade eingesetzt, um die Effizienz und die Zuverlässigkeit der Logistikkette weiterhin zu verbessern. In der Praxis führt dies zu niedrigeren Transaktionskosten beim Buchen von Ladung, aber auch zu kürzeren Fahrtrouten und beschleunigter Abwicklung von Ladungen.

Durch den Anschluss an logistische Plattformen erhalten wir einen intelligenten Hafen mit einem reibungslosen Durchfluss von Verkehr und Gütern. Das trägt zur Wettbewerbsposition bei, wobei ein effizienterer Hafen auch weniger Energie verbraucht.

Digitalisierung macht die Seefahrt umweltfreundlicher
Lesen Sie mehr über unsere digitalen Produkte und Entwicklungen

Gemeinsam zum Erfolg
In Zusammenarbeit mit Unternehmen, Wissenseinrichtungen und Behörden gründen wir Projekte zur CO2-Reduktion, durch die der Rotterdamer Hafen nachhaltiger wird.

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Die Industrie kann in drei Schritten auf CO2-neutrale Produktionsmethoden umstellen:

  • Schritt 1: Das Ergreifen von Effizienzmaßnahmen seitens der vorhandenen Industrie, die Nutzung von Restwärme für das Heizen von Wohnungen und Gewächshäusern, das Auffangen von CO2 und Speichern unter der Nordsee. Gleichzeitig muss viel Arbeit geleistet werden, um verschiedene nachhaltige Techniken zu entwickeln, mit der Skalierungseffekte erzielt werden können.
  • Schritt 2: Das Verändern des Energiesystems: Anstatt fürs Erhitzen Öl und Gas zu verbrauchen, kann die Industrie auf Elektrizität und (grünen) Wasserstoff umstellen.
  • Schritt 3: Das Ersetzen fossiler Rohstoffe durch Biomasse, durch das Recycling von „Abfall“ und die Nutzung grünen Wasserstoffs. Zusätzlich zur Industrie muss auch der Gütertransport nachhaltiger werden. Der

Hafenbetrieb entwickelt eine Reihe von Aktivitäten, um den Logistiksektor bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu unterstützen.
Seit 2017 sind drei verschiedene Berichte erschienen, die aufzeigen, dass CO2-neutrale Industrie und Schifffahrt möglich sind, und wie sich der Hafen dorthin entwickeln möchte. Bei den beiden ersten handelt es sich um Studien des Wuppertal Instituts (2017 und 2018). Der dritte ist der Bericht der „Regionale Industrietafel Rotterdam-Moerdijk“ (2018).

Der Hafenbetrieb handhabt ein Sowohl-als-auch-Konzept: Wir möchten gleichzeitig die vorhandene Industrie erneuern und neue, nachhaltige Industrie willkommen heißen. Die Energiewende erfordert häufig neue Kooperationen, neue Techniken und neue Verdienstmodelle. Wir arbeiten in sich abwechselnden Koalitionen an der Realisierung konkreter Projekte, die für eine CO2-Reduzierung sorgen. Für den Übergang zu anderen Energiesystemen ist oftmals neue Infrastruktur vonnöten: für Wärme, Elektrizität, Wasserstoff, CO2 und Dampf. Indem wir dies hier realisieren, wird Rotterdam attraktiver für Unternehmen, die in saubere Fertigungsprozesse investieren.

Mehr wissen?

Mehr wissen uber den Energiewende? Contacten Sie:

Nico van Dooren
Director Energy and Industry
Ankie Janssen
Business Developer LNG
Wilco van der Lans
Business Developer Energy and Industry
Randolf Weterings
Business & Program Manager Electrification & Hydrogen
Stijn Effting
Business Manager Chemicals and Biobased Industry
Monique de Moel
Business & Program Manager Circular Economy

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