Rail Incubator

Der Rotterdamer Hafen ist Start und Ziel von rund 250 Schienenverbindungen pro Woche. Angesichts des erwarteten Containerwachstums infolge der Hafenerweiterung Maasvlakte 2 soll der Schienengüterverkehr weiter ausgebaut werden. Der Rail Incubator unterstützt Unternehmen im Hafen beim Aufbau neuer Schienenverbindungen.

Alle Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Direktverbindungen

Der Rotterdamer Hafen bietet alle Voraussetzungen für den Ausbau der Schienenverbindungen vom und zum Hafengebiet. Der Containerumschlag in Rotterdam wird in den kommenden Jahren stark wachsen. Der Hafen eignet sich gut für den Schienengüterverkehr. Fast alle Containerterminals verfügen über eigene Gleisanschlüsse. Als Direktverbindung zwischen Rotterdam und Deutschland steht die Güterbahnstrecke Betuwe-Linie zur Verfügung. Das einzige, was bisher noch fehlte, war die Möglichkeit, mit vereinten Kräften neue Schienenverbindungen zu errichten.

Rail Incubator: Vom Konzept zur Realisierung

Mit dem Rail Incubator hat der Hafenbetrieb die letzten Hürden für die Errichtung neuer Güterzugverbindungen beseitigt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Unterstützung. So ist der Hafenbetrieb bereit, in den Aufbau neuer Dienstleistungen oder in die Erhöhung der Taktfrequenz auf bestehenden Schienenverbindungen zu investieren. Darüber hinaus kann der Hafenbetrieb bei der Suche nach möglichen Partnern Unterstützung leisten. Dabei kann auch der regionale Hafenvertreter eine Rolle spielen. Der Rail Incubator bietet außerdem Marketingunterstützung mit dem Ziel, neuen Schienenverbindungen zum Erfolg zu verhelfen.

Fokus auf Süddeutschland und Osteuropa

Der Rail Incubator zielt ab auf Wachstumsregionen in Europa, die bislang nicht ausreichend an Rotterdam angebunden sind, beispielsweise Süddeutschland und Mittel- und Osteuropa. Die über den Rail Incubator angebotenen Dienstleistungen haben eine hohe Qualität. Die Dienstleistungsanbieter haben mindestens zwei Jahre Zeit, sich zu beweisen. Die Tarife und Transitzeiten sind wettbewerbsfähig und es finden ein ständiges Monitoring und kontinuierliche Verbesserungen statt.

Ergebnisse des Rail Incubators

Der über das Rail-Incubator-Projekt geförderte Rhein-Shuttle Wolfurt von IMS fährt von der Maasvlakte direkt nach Wolfurt (Österreich). Die Taktfrequenz der Shuttlezüge von European Gateway Services (EGS) und TX Logistics zwischen Rotterdam und Nürnberg/München wird mit Unterstützung des Rail Incubators in den kommenden Jahren erhöht.

Kontakt

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten des Rail Incubators wissen? Setzen Sie sich dann in Verbindung mit:

Linda Borsodi
Business Manager Rail
+31 (0)10 252 1321

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