Nachhaltige Energie

Der Hafen Rotterdam ist ein günstiger Standort für die Produktion von nachhaltige Energie – Solar- und Windenergie sowie Energie aus Biomasse. Der Hafen bietet Logistikvorteile für die Anlieferung von Rohstoffen. Auch wurde Platz für Windturbinen und Sonnenpanele zur Verfügung gestellt. Der niederländische Staat, die Provinz Südholland, die Stadt Rotterdam und der Hafenbetrieb Rotterdam konzentrieren sich zudem stark auf Nachhaltigkeit und stimulieren daher Nachhaltigkeitsinitiativen.

Energie aus Biomasse

Die Mitverwendung von Biomasse in Kraftwerken ist ein wichtiges Element hinsichtlich der Reduzierung der CO2-Emission bei der Energieerzeugung. Die Mitverwendung ist ebenfalls ein Bestandteil des niederländischen Energie-Abkommens und wird mit Subventionen gefördert. Die neuen Kohlekraftwerke von Engie (vormals GdF Suez) und Uniper (vormals EON) auf der Maasvlakte sind beide in der Lage, 20 bis 30 Prozent Biomasse mitzuverwenden. Die in der Kohlenzentrale mitverheizte Biomasse setzt sich meist aus importierten Holzpellets zusammen, wobei Reststoffe, beispielsweise aus der biobasierten Chemie, ebenfalls eine Rolle spielen können. Das AVR-Biomasse-Kraftwerk (Biomassa EnergieCentrale – BEC) in Rozenburg wird vollständig mit Restholz betrieben.

Windenergie

Der Rotterdamer Hafen ist ein interessanter Standort für Windparks. Die Nordsee liegt direkt vor der Haustür – und dadurch weht der Wind beinahe immer. Der Hafenbetrieb Rotterdam, die Stadt Rotterdam und der niederländische Staat konzentrieren sich stark auf die Erzeugung nachhaltiger Energie und Windenergie. Zurzeit stehen im Rotterdamer Hafengebiet Windanlagen mit einer Kapazität von 200 Megawatt (MW). Als Geschäftsziel bis zum Jahr 2020 hat sich der Hafenbetrieb Rotterdam verpflichtet, 300 MW an Windkapazität im Rotterdamer Hafen zu erzeugen.

Bau neuer Windanlagen

Zur Umsetzung dieser Bestrebungen erarbeitet der Hafenbetrieb Rotterdam – gemeinsam mit Partnern und Energie-Unternehmen – Pläne für die Festlegung von Standorten für Windenergie. Auch werden veraltete Windanlagen im Hafengebiet durch Turbinen mit einer höheren Kapazität ersetzt. Die Küstenschutzanlagen für die 2. Maasvlakte sind einer der wichtigsten neuen Windstandorte. Es wird erwartet, dass die Ausschreibung für die technischen Hochwasserschutzanlagen von der niederländischen Zentralverwaltung für Liegenschaften (Rijksvastgoedbedrijf) und dem niederländischen Ministerium für Infrastruktur und Umwelt im Jahr 2015 publiziert wird. Zudem untersucht die höchste niederländische Wasser- und Straßenbaubehörde (Rijkswaterstaat ) die Möglichkeiten für die Aufstellung von Windanlagen auf den natürlichen Küstenschutzanlagen (Strand) der 2. Maasvlakte.

Solarenergie

Die Nutzung von Solarenergie im Hafen steckt noch in den Kinderschuhen – die diesbezüglichen Möglichkeiten sind jedoch enorm. Die Grundflächen der Dächer bei Unternehmensstandorten können für die Erzeugung von Solarenergie im großen Rahmen genutzt werden. Auch die ungenutzten Gelände weisen ein beträchtliches Potential auf. Der Hafenbetrieb Rotterdam unterstützt Business Cases, welche die Entwicklung von Solarenergieparks ankurbeln können. 2014 ist auf dem Dach der RDM Scheepsbouwloods bereits ein großer Solarzellenpark eröffnet worden; das Kühl- und Tiefkühlhaus von Kloosterboers Delta Terminal ist ebenfalls mit Solarzellen ausgestattet worden.

Kontakt

Wenn Sie mehr zu diesem Thema wissen wollen, nehmen Sie Kontakt auf mit:

Nicole van Klaveren
Business Manager Dry Bulk and Energy

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