Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben ein Handelsabkommen geschlossen, das am 1. Januar 2021 in Kraft tritt. Trotz des Abkommens gelten ab diesem Zeitpunkt die Zollformalitäten für den Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich.

Treten Sie jetzt in Aktion!

Jeder Transport in das Vereinigte Königreich erfordert ab dem 1. Januar eine Zollerklärung und eine Voranmeldung des Zolldokuments am Fähr- oder Kurzstreckenseeterminal. Ob Sie Fahrer, Spediteur, Frachtführer, Importeur oder Exporteur sind, jeder muss sich vorbereiten und gute Absprachen miteinander treffen. Wenn wir jetzt gemeinsam handeln, wird die Ladung unseren Hafen immer schnell passieren können. Arrangieren Sie das sofort und sorgen Sie dafür, dass Ihre Kettenpartner das Gleiche tun. Nur gemeinsam können wir Verzögerungen verhindern. Da wir nur noch so wenig Zeit haben, ist es jetzt Zeit zum Handeln!

Bereit für Brexit in 5 Schritten

Folgen Sie den 5 Schritten, um rechtzeitig für Brexit bereit zu sein:

Schritt 1: Machen Sie sich beim Zoll bekannt
Fordern Sie so schnell wie möglich eine EORI-Nummer bei ihnen an, falls Sie noch keine haben.

Schritt 2: Bestimmen Sie, wer die Einfuhr- oder Ausfuhranmeldungen macht
Legen Sie als Importeur oder Exporteur fest, ob Sie nach dem Brexit Ihre eigenen Import- oder Exporterklärungen beim Zoll abgeben wollen oder ob Sie einen Spediteur oder Zollagenten beauftragen wollen.

Schritt 3: Vereinbaren Sie, wer die Zolldokumente einreicht
Dies kann durch den Importeur/Exporteur, aber auch durch den Spediteur, den Zollagenten oder gelegentlich durch den Frachtführer erfolgen. Ohne Vorankündigung wird dem Beförderer kein Zugang zum Terminal gewährt.

Schritt 4: Anmeldung bei Portbase
Über Portbase können Sie sich digital vorregistrieren und Ihre Fracht in Echtzeit verfolgen. Für Importfracht abonnieren Sie die Dienste Import Documentation Notification und Import Status. Für Exportfracht sind dies die Dienste Melding Export Documentatie und Track & Trace Export.

Schritt 5: Prüfen Sie im Voraus, ob das Terminal über das Zolldokument verfügt
Nur digital vornotifizierte Fracht kann das Terminal betreten und verlassen.

Informationen für die Schifffahrt

Ob Brexit oder kein Brexit – die gesamte Seeschifffahrt muss sich vor dem Anlegen im Rotterdamer Hafen beim Hafenmeister anmelden. Weitere Informationen für anlegende Seeschifffahrt und Binnenschifffahrt.

Informationen für Exporteure und Importeure

Nachdem das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen hat, ist es kein Mitgliedstaat der EU mehr. Deshalb sind Verfahren am Zoll bei Import und Export zwischen EU-Mitgliedstaten und dem VK erforderlich. Niederländische Unternehmen müssen nach dem Brexit künftig bei Export und Import am Zoll eine Zollerklärung abgeben. Im Falle eines sogenannten harten Brexit gibt es keine Übergangsperiode – Importeure und Exporteure spüren die Folgen dann sofort.

Neben diesen Zollvorschriften können Sie es auch mit anderen Formalitäten zu tun bekommen wie Kontrollen tierischer Produkte oder zusätzlichen Vorschriften für die Ein- und Ausfuhr von Abfällen.
Die Niederländische Behörde für Lebensmittel- und Produktsicherheit (NVWA) fordert Unternehmer, die Waren an Kunden im Vereinigten Königreich liefern oder die Waren aus dem Vereinigten Königreich erhalten, dazu auf, sich rechtzeitig bei den digitalen Systemen, die zum Beantragen und Verarbeiten von Import- und Exportkontrollen und -zertifikaten erforderlich sind, anzumelden.

Informationen für den Straßentransport

Nachdem das Vereinigte Königreich die Europäische Union verlassen hat, ist es kein Mitgliedstaat der EU mehr. Deshalb sind Verfahren am Zoll bei Import und Export zwischen EU-Mitgliedstaten und dem VK erforderlich. Niederländische Unternehmen müssen nach dem Brexit künftig bei Export und Import am Zoll eine Zollerklärung abgeben.
Nach dem Brexit ändern sich die Vorschriften für den Güterverkehr per Fähre. Vor dem Transport müssen mindestens drei Formalitäten in Ordnung sein:

  1. Buchung bei der Fährgesellschaft.
  2. Zollanmeldung für die zu transportierenden Waren
  3. Anmeldung der Zolldokumente über Portbase.

Erfüllt der Transport diese drei Bedingungen nicht, dann wird dem Lkw-Fahrer die Zufahrt zum Fähranleger verweigert. Lkw-Fahrern wird deshalb empfohlen, erst dann zu den Fähranlegern loszufahren, wenn für ihre Ladung die Zollerklärung eingereicht und die Zolldokumente vorab angemeldet wurden. Weitere Informationen unter www.getreadyforbrexit.eu

Downloads

Sind Sie bereit für Brexit? Laden Sie den Flyer Get Ready for Brexit herunter.

Sind Sie bereit für Brexit?

Ab dem 1. Januar 2021 werden die Zollformalitäten für den Frachtverkehr mit dem Vereinigten Königreich definitiv in Kraft treten. Von diesem Datum an muss vor jedem Transport eine Erklärung beim Zoll abgegeben werden. Haben Sie Fragen zu Brexit? Antworten finden Sie im Newsletter Get Ready for Brexit und Sie können lesen, wie verschiedene Partner in Get Ready for Brexit Ihnen eine helfende Hand reichen.

Lesen Sie den Newsletter Get Ready For Brexit Oktober 2020
Lesen Sie den Newsletter Get Ready For Brexit Dezember 2020

Choose your language

The page is not available in chosen language.

Go to the front page