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Amerikanische Einheit mit 80 Hubschraubern über Rotterdam zurück in die Heimat

Das Verteidigungsministerium unterstützt bis Anfang August 2020 die Verlegung einer amerikanischen Hubschrauberbrigade über den Rotterdamer Hafen von Rotterdam zurück nach Amerika. Etwa einhundert niederländische Soldaten werden im Rotterdamer Hafen und rund um den Luftwaffenstützpunkt Eindhoven eingesetzt, um die Verlegung in die richtigen Bahnen zu lenken. Die USA haben die Niederlande beim Transport von militärischem Gerät aus Osteuropa zum Rotterdamer Hafen um so genannte "Host Nation Support" (Unterstützung seitens des Gastgeberlandes) gebeten, um es dort auf ein Schiff zu verladen. Der größte Teil der Ausrüstung wird auf dem Landweg nach Rotterdam transportiert. Die achtzig Hubschrauber fliegen über den Luftwaffenstützpunkt Eindhoven nach Rotterdam.

USA Blackhawks

USA Blackhawks

Hubschrauberbrigade

Die amerikanische Hubschrauberbrigade war gut ein Dreivierteljahr Teil der verstärkten amerikanischen Militärpräsenz in Europa. Die Amerikaner sind, als Reaktion auf die Annexion der Krim durch Russland (im Jahr 2014), verstärkt präsent. Die Hubschraubereinheit hat in den vergangenen sechs Monaten Übungen mit den NATO-Partnern in Europa durchgeführt. Die Brigade wird nun abgelöst und kehrt zu ihrem heimatlichen Luftwaffenstützpunkt im amerikanischen Staat Georgia zurück. Die Einheit setzt sich aus beinahe achtzig Hubschraubern der Typen UH-60 Black Hawk, CH-47 Chinook und AH-64 Apache zusammen. Zudem verlegt die Einheit ungefähr 1.800 Fahrzeuge und Container zurück in die USA. Die Hubschrauber fliegen an Werktagen zwischen dem 1. Juli bis höchstens zum 24. Juli in Gruppen von Eindhoven nach Rotterdam. Nach ihrer Ankunft werden die Hubschrauber für ihren Transport per Schiff vorbereitet.

Rotterdamer Hafen

Diverse Einheiten der niederländischen Armee werden in den nächsten Wochen eingesetzt, um die amerikanische Truppenverlegung zu unterstützen. Das Umschlaggelände des Hafens wird „vorübergehend zum Militärstützpunkt“ erklärt und Tag und Nacht von bewaffneten Soldaten des Heeres bewacht. Einheiten der Marine sorgen für die Sicherheit beim Eintreffen des Schiffes, und Taucher haben im Vorfeld die Kais auf Sprengstoff kontrolliert. Die Luftwaffe stattet den Standort, an dem die Hubschrauber landen, mit Personal aus und liefert ein Löschfahrzeug der Feuerwehr. Zudem stellt die Luftwaffe eine Hundestaffel zur Sprengstoffkontrolle.

Luftwaffenstützpunkt Eindhoven

Auf dem Luftwaffenstützpunkt Eindhoven stehen ebenfalls Soldaten zur Unterstützung der Operation bereit. Die achtzig Hubschrauber legen auf dem niederländischen Luftwaffenstützpunkt einen Zwischenstopp ein. Die Luftwaffe bewacht die Flugzeuge und versorgt sie mit Flugkraftstoff. Falls die Hubschrauber mechanische Probleme haben sollten, können sie auf dem Luftwaffenstützpunkt repariert werden. Zu diesem Zweck sind auch amerikanische Soldaten auf dem Luftwaffenstützpunkt anwesend. Sie sind in Hotels in der Umgebung untergebracht.

Hinter den Kulissen

Auch hinter den Kulissen bietet das niederländische Verteidigungsministerium Unterstützung. Der MIVD (Militärischer Nachrichten- und Sicherheitsdienst) hat eine Sicherheitsanalyse erstellt. Mitarbeiter des Defensie Ondersteuningscommando (niederländischen Verteidigungsunterstützungskommandos) sorgen unter anderem für den Transport des amerikanischen Militärpersonals von und zu den verschiedenen Standorten und kümmern sich um die Versorgung und Verpflegung der niederländischen Soldaten. Darüber hinaus planen und koordinieren sie die Verlegung des amerikanischen Geräts über die Straße und sorgen sie für Unterstützung bei der Bewachung im Hafen.

Die Defensie Gezondheidszorg Organisatie (DGO - Organisation des niederländischen Verteidigungsgesundheitswesens) sowie Coördinatiecentrum Expertise Arbeidsomstandigheden en Gezondheid (CEAG - das niederländische Koordinationszentrum Arbeitsumstände- und Gesundheitsknowhow) sprechen Empfehlungen zu COVID-19-Maßnahmen und Richtlinien im Zusammenhang mit der Durchführung der Operation aus. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls Rücksprache mit den zuständigen Sicherheitsregionen genommen.

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