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Botlek wird Vopaks Styrol-Hub

Mit der Ankunft der ersten sechs Tanks Ende Juli dieses Jahres ist die Erweiterung von Vopak Botlek voll im Gange. Mit diesem Projekt muss in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres die Speicherkapazität um 63.000 Kubikmeter gestiegen sein. „Die Erweiterung wird nach dem „fit-for-purpose“-Prinzip für die Lagerung von Styrol gebaut.

Die sechs Tanks für das Vopak-Terminal Botlek sind Teil der Anfang 2018 angekündigten Erweiterung um insgesamt fünfzehn Edelstahl-Lagertanks. Sie werden nach dem „fit-for-purpose“-Prinzip gebaut und sind auf die Lagerung von Styrol abgestimmt. Zur Gewährleistung der Qualität werden die Leitungsinfrastruktur und Tanks gut isoliert. Sollte sich dies als erforderlich erweisen, können die Tanks ebenfalls für die Lagerung eines Spektrums an anderen Chemikalien eingesetzt werden.

Umwelt und Portemonnaie

„Für unser Botlek-Terminal bedeutet dies einen großen Schritt vorwärts in Sachen Modernisierung“, äußert sich Walter Moone, Managing Director Vopak Chemie Nederland. „Auf diese Weise können wir die derzeit noch über unsere Terminals verstreute Lagerung von Styrol konzentrieren. Dies ermöglicht eine noch bessere Gewährleistung der Produktqualität. Zudem ist es nur in geringerem Maße erforderlich, die Tanks zu reinigen. Das ist besser für die Umwelt und besser für das Portemonnaie.“

Stoßstangen

Styrol wird in der Regel auf dem Seeweg angeliefert und daraufhin in kleineren Mengen in das europäische Hinterland transportiert. Moone sagt dazu: „Für viele mag dies vielleicht überraschend klingen, aber Chemie spielt bei der Umsetzung der Nachhaltigkeit und der Energiewende eine wichtige Rolle. So ist beispielsweise Styrol für die Herstellung von Dämmstoffen für Häuser und Wohnungen wichtig und kann auch für immer leichtgewichtigere Autoteile wie Stoßstangen und Armaturenbretter verwendet werden, wodurch der Energieverbrauch gesenkt werden kann.“

„Für neue Entwicklungen in Rotterdam bieten sich zahlreiche Möglichkeiten.“

Walter Moone Managing Director Vopak Chemie Nederland Walter Moone, Managing director Vopak Chemie Nederland

Ausreichender Tiefgang

Die Entscheidung zugunsten von Rotterdam als Styrol-Hub lag nach Aussage von Moone auf der Hand. „Ein Großteil des Styrols wird bereits über Rotterdam weitertransportiert. Und Styrol ist, ebenso wie die Produkte Ethanol und Methanol, eine Massengut-Chemikalie. Dafür ist der Rotterdamer Hafen perfekt geeignet. Dafür sorgen ein ausreichender Tiefgang, damit große Mengen antransportiert werden können, und sehr gute Anbindungen über Binnenschifffahrt, Schiene oder Straße, damit die Produkte wieder abtransportiert werden können. Zudem steigt die Nachfrage nach diesem Produkt in Europa ebenfalls leicht an.“

Wasserstoff

Die fünfzehn Tanks ersetzen alte Tanks, die bereits vor ca. zehn Jahren ausrangiert wurden. „Unser Botlek-Terminal - und das gleiche gilt für andere Rotterdamer Chemie-Infrastrukturelemente - hat bereits eine lange Lebensdauer zu verzeichnen. Wir haben bei Vopak ein ehrgeiziges Mehrjahresprogramm zur Modernisierung und Hinzufügung zusätzlicher Kapazität in Gang gesetzt. Eine der Möglichkeiten, die wir in diesem Zusammenhang erforschen, ist die Speicherung von Wasserstoff. Rotterdam verfügt in diesem Bereich über ein großes Potenzial, und Vopak hat vor kurzem eine Beteiligung an Hydrogenious LOHC Technologies, zwecks einer neuen Entwicklung von Wasserstofftransport und -speicherung, erworben. „Für neue Entwicklungen in Rotterdam bieten sich zahlreiche Möglichkeiten.“

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