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D66 Spitzenkandidatin Sigrid Kaag spricht mit der Region über den Südholland-Plän

Die Spitzenkandidatin von D66, Sigrid Kaag, sprach mit Allard Castelein, CEO des Hafenbetriebs Rotterdam und Rinke Zonneveld, Direktor von InnovationQuarter, über die Herausforderungen und Entwicklungspläne für die niederländische Provinz Südholland. Mit der Wachstumsagenda (Groeiagenda), die nächsten Monat vorgestellt wird, verspricht Südholland, 40 % des CO2-Einsparungsauftrags und 25 % des Wohnungsbauauftrags in den Niederlanden zu übernehmen, 120.000 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen und über einen Zeitraum von zehn Jahren ein zusätzliches BIP von 24 Mrd. € zu generieren. Dat gelingt Südholland jedoch nicht allein, und daher will diese Provinz gemeinsam mit dem niederländischen Staat in Energieinfrastruktur, Knowhow und Innovation, Fertigungsindustrie, Erreichbarkeit und Human Capital investieren.

'Die Energiewende im Rotterdamer Hafen ist ein nationaler Auftrag; einer der größten, denen sich die Niederlande derzeit gegenübersehen'

Allard Castelein CEO Port of Rotterdam Authority Allard Castelein, CEO Hafenbetrieb Rotterdam

'Die Energiewende im Rotterdamer Hafen ist ein nationaler Auftrag; einer der größten, denen sich die Niederlande derzeit gegenübersehen', sagt Allard Castelein vom Hafenbetrieb Rotterdam. 'Als Region Südholland sind wir einem hinterherhinkenden Wachstum ausgesetzt. Wir investieren als Region stark in die Lösung unserer gesellschaftlichen Herausforderungen. Wir können und wollen im Rotterdamer Hafen 40 % des niederländischen CO2-Einsparungsauftrags für 2030 in die Tat umsetzen. Es ist uns jedoch nicht möglich, diesen nationalen Auftrag aus eigener Kraft zu erfüllen. Dazu brauchen wir den Staat ganz gewiss.'

'D66 präsentiert sich als engagierte Fürsprecherin von innovativem Unternehmertum. Die Partei setzt auf Energiewende, Kreislaufwirtschaft und gute digitale Rahmenbedingungen für Unternehmer. Bei diesen Themen möchte Südholland gern mit D66 zusammenarbeiten', sagt Rinke Zonneveld.

Die Wachstumsagenda Südholland (Groeiagenda Zuid-Holland) ist eine gemeinsame Aktions- und Investierungsagenda, die im Februar 2021 vorgestellt werden soll. Die Wachstumsagenda wird wichtige nationale Herausforderungen in Angriff nehmen. Die OECD, das NEO Observatory (NEtherlands Economic Obervatory) und die Erasmus Universität haben die Berechnungen für die Wachstumsagenda erstellt. Mit dieser Wachstumsagenda wird Südholland:

  • 40 % der CO2-Einsparung in den Niederlanden umsetzen
  • 25 % des niederländischen Wohnungsbauauftrags - dies durch den Bau von 240.000 Wohnungen - umsetzen
  • 120.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen
  • 24 Milliarden Euro zusätzliches BIP im Laufe von zehn Jahren für die Niederlande schaffen

Energiewende

Der Hafenbetrieb Rotterdam setzt sich gegen die Klimaveränderung ein und will eine Vorreiterrolle bei der weltweiten Energiewende spielen. Senkung des CO₂-Ausstoßes und effiziente Nutzung der Roh- und Reststoffe stellen für den Hafenbetrieb wichtige Aufgaben dar.

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