Pressemitteilung

Der Hafenbetrieb investiert 32 Millionen Euro in Bojen und Pfähle

Quelle: Hafenbetrieb Rotterdam

Zunahme des Umschlags um 21 %
Im Calandkanaal und Botlek-Gebiet arbeitet der Hafenbetrieb Rotterdam intensiv am Ausbau und Austausch von Bojen- und Pfahlanlagen, sodass diese im Herbst in Gebrauch genommen werden können. Die Bojen und Pfähle im Rotterdamer Hafen verstärken die vorhandenen Cluster sowohl im Bereich des flüssigen als auch des trockenen Massenguts und finden in zunehmendem Maße Anwendung. Im 1. Halbjahr 2015 erhöhte sich der Umschlag an Bojen und Pfählen gegenüber dem 1. Halbjahr 2014 um 21 % von 8,3 Millionen Tonnen auf 10,1 Millionen Tonnen. Die Zunahme hing hauptsächlich mit dem Umschlag von Heizöl zusammen.

Die Installation von Pfahlanlagen und der Austausch von Bojenanlagen gegen Pfähle passen in die Strategie des Hafenbetriebs, das vorhandene Hafengebiet weiter zu modernisieren und möglichst intensiv zu nutzen. An den Pfahlanlagen können größere Schiffe anlegen. Der Austausch von Bojen gegen Pfähle kommt außerdem der Sicherheit zugute. Der Hafenbetrieb investiert insgesamt ca. 32 Millionen Euro in die Aufstellung von Pfahlanlagen und den Austausch von Bojenanlagen.

Bojen und Pfähle
Im Botlek-Gebiet tauscht der Hafenbetrieb die Bojenanlage 66 in der zentralen Fahrrinne des Flusses gegen eine Pfahlanlage aus. Dank einer innovativen Konstruktion, die aus einem Spezialponton besteht, kann demnächst an den Pfählen von zwei Seiten mit Schwimmkränen trockenes Massengut umgeschlagen werden. Im Calandkanaal werden drei vorhandene Bojenanlagen (81, 82 und 83) durch zwei Pfahlanlagen an Pfahl 82 und 83 ersetzt. Vor einem Monat wurde ein Stück davon entfernt bereits die neue Pfahlanlage 79b übergeben.

Maasvlakte-Binnensee
Vor einem Jahr wurden im Binnensee der Maasvlakte die Pfähle 90 und 91 übergeben. Diese Pfähle sind seit ihrer Installation intensiv genutzt worden. An der Pfahlanlage - im Prinzip geht es um zweimal acht Pfähle - können Schiffe mit einer Länge von 225 bis 350 Metern anlegen. Die maximale Wassertiefe beträgt 23,65 Meter Amsterdamer Pegel NAP. Es können sowohl Kraftstoffe und andere flüssige Ladungen als auch trockene Güter wie Kohle und Getreide umgeschlagen werden.

Innovation
In den Achtzigerjahren verwaltete der Hafenbetrieb 260 Bojen. Nach dem Austausch nächstes Jahr, wird es im Hafen nur noch 29 Bojen geben. Die neuen Anlegebojen haben statt einem Auge jetzt vier Augen. Ruderer führen die Schiffsleinen durch das Auge der Boje, um sie zu befestigen. So entsteht ein Knäuel von Leinen an diesem einen Auge, das sich nur noch mit einem Messer lösen lässt. Die neue Anlegeboje bietet für jede Leine ein separates Auge. So wird ein schnelles und effizientes Festmachen und Lösen unterstützt. Die sogenannte Haltekraft der Boje wurde ebenfalls verbessert.

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