Sprache (de)
Showcase

Die Wasser-Drohne - die neueste Hafeninnovation in Rotterdam

Rotterdam ist ein Hafen der Pioniere. Schon immer gewesen. Bereits seit dem „verrückten“ Plan von Pieter Caland, um den Nieuwe Waterweg zu bauen, werden dort immer wieder neue Lösungen entwickelt, um den Rotterdamer Hafen intelligenter, effizienter, besser und nachhaltiger zu gestalten. Eine der neuesten Entwicklungen ist die Wasser-Drohne.

„Innovationen strömen durch Rotterdam wie das Wasser in der Maas“ hat ein poetischer Unternehmer einmal gesagt. Das ist tatsächlich so. Nicht als netter Zusatz, sondern als ein notwendiger Schritt in eine erfolgreiche Zukunft. Der Hafenbetrieb setzt ganz und gar auf alle möglichen Arten von Innovation, sagt Allard Castelein, Hauptgeschäftsführer des Hafenbetriebs Rotterdam. „Innovation kann man nicht erzwingen. Man kann jedoch für ein Klima sorgen, in dem es sehr wahrscheinlich ist, dass Innovationen sich entwickeln und zu den Marktbedingungen passen.“

Innovations-Öko-System

Das schafft der Hafenbetrieb mit dem Innovations-Öko-System. Castelein: „Wir unterstützen Forschung an Universitäten, wie zum Beispiel im Port Innovation Lab in Zusammenarbeit mit der TU Delft und natürlich unserer eigenen Erasmus Universiteit Rotterdam. Und wir arbeiten an studentischen Wettbewerben mit. Darüber hinaus unterstützen wir niederländische Start-up-Unternehmen, die für den Hafen relevant sind. Wir „scouten“ jedoch auch weltweit mit dem PortXL: dem ersten Beschleunigungsprogramm, welches sich weltweit an Hafen-Start-ups richtet.“

Unbemannte Wasser-Drohne inspiziert den Hafen

Dem Innovations-Öko-System entstammen unter anderem die Wasser-Drohnen, die gegenwärtig im Hafen aktiv sind. Die AquasmartXL zum Beispiel. Das ist ein unbemanntes, kleines Boot, das mit einer Kamera ausgestattet ist. In Echtzeit sendet es Bildmaterial ans Ufer und bietet damit eine flexible Lösung für die Überwachung und Inspektion vom Wasser aus.

Der Waste Shark jagt Abfälle

Ein anderes Beispiel ist der Waste Shark, der viel größer ist als der AquasmartXL. Das PKW-große Gerät verfügt über einen „offenen Mund“, der sich 35 cm unter dem Wasserspiegel befindet und mit dem ca. 500 kg Abfall aus dem Wasser „geschlürft“ werden können. Die Abfälle werden anschließend verwertet.

Diverse Experimente im Rotterdamer Hafen

Der Hafenbetrieb testet im kommenden Halbjahr mit vier „Abfallhaien“ das Aufräumen der Abfälle im Rotterdamer Hafenbecken. Auch die ‚Aquadrone‘ kann live im Hafen beobachtet werden. Die Drohne prüft für ein Ölterminal die Betonkonstruktionen und zeichnet sie in 3D visuell auf. Dies erfolgt unter anderem dort, wo es zu schwierig, zu gefährlich oder unerwünscht ist, mit bemannten Lösungen zu arbeiten. Zum Beispiel unter Hafenmolen, Brücken und anderen Konstruktionen.

Schauen Sie sich die Drohnen bei den Welthafentagen an

Möchten Sie die Drohnen selbst in Aktion sehen? Das ist während der Welthafentage am 2., 3. und 4. September 2016 möglich. Dieses Jahr lautet das Thema „The Smartest Port“ und die Wasser-Drohnen dürfen selbstverständlich nicht fehlen. Für die unbemannten kleinen Boote wurde ein spezieller „Drohnenhafen“ eingerichtet. Im Dockhafen von RDM Rotterdam steht am Samstag ab 10.00 Uhr ein für die gewöhnliche Schifffahrt nicht zugänglicher, einzigartiger Experimentierstandort für die Drohnen zur Verfügung. Hier werden die Drohnen vom RDM Centre of Expertise, Rijkswaterstaat und Genuin Engineering aktiv.

Choose your language

The page is not available in chosen language.

Go to the front page

Do you prefer to visit our Asia subsite?