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Energie für die Gegenwart, Rohstoffe für die Zukunft

Ziel des Hafenbetriebs Rotterdam ist es, das im Hafen vorhandene, weltweit operierende Industriecluster weiter auszubauen. Bei der Verwirklichung dieser Zielsetzung stellt der Ausbau der Biowirtschaft einen wichtigen strategischen Aspekt dar. Bereits jetzt ist der Rotterdamer Hafen der größte „BioPort“ der Welt. Jedes Jahr werden im Hafen über 1,2 Millionen Tonnen Biokraftstoffe erzeugt. Im BioPort Rotterdam werden für die Industrie für erneuerbare Energien mehr als 15 Millionen Tonnen Rohstoffe gehandelt, gelagert und umgeschlagen. Ferner werden über 1 Million Tonnen Biomasse, die zur Erzeugung von Bioenergie verwendet wird, im Hafen gehandelt, gelagert und umgeschlagen. Im Hinblick auf die derzeitige schnell wachsende internationale Nachfrage nach Bioprodukten und die hiermit einhergehende Zunahme im Bereich der Frachtströme ist ein effizienter Tiefseehafen unabdingbar für die Entwicklung einer kosteneffektiven Biowirtschaft.

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Da der Hafenbetrieb Rotterdam in der Biowirtschaft ein großes Zukunftspotenzial sieht, verfolgt er die Absicht, die Führungsrolle von Rotterdam in diesem Sektor weiter zu stärken. Um dem Sektor Raum für weiteres Wachstum zu bieten, hat der Hafenbetrieb Rotterdam auf der Maasvlakte 2 eine ca. 40 Hektar große Fläche reserviert, die speziell für die innovative Chemieindustrie geeignet ist, die Biomasse als Rohmaterial verwendet.

Das besondere Merkmal dieses Gebiets ist das so genannte „Plug & Play“-Konzept. In enger Zusammenarbeit mit strategischen Partnern wie E.ON, Vopak, Stedin und Evides investiert der Hafenbetrieb Rotterdam in die notwendige Infrastruktur und in Einrichtungen, damit Biounternehmen den Fokus auf ihr Kerngeschäft richten können. Darüber hinaus brauchen Unternehmen, die sich im Rotterdamer Hafen ansiedeln möchten, keine Investitionen für Tanklager, Energienetze, Abwasserreinigungsanlagen und Dampfkessel zu tätigen. Damit können die Investitionskosten um ca. 20 % reduziert werden.

Für Unternehmen der Biowirtschaft ist der BioPort Rotterdam ein strategischer wichtiger und äußerst attraktiver Standort. In den Niederlanden befindet sich die wettbewerbsfähigste Zuckerindustrie der Welt. Jährlich werden in Rotterdam über zehn Millionen Tonnen Getreide, Mais und Lignozellulose gehandelt, gelagert und umgeschlagen. Außerdem ist Rotterdam der führende Hafen Europas und ein wichtiger Knotenpunkt für alle internationalen Frachtströme. Mit anderen Worten: Da bereits große Mengen an Biomasse über den niederländischen Hafen transportiert werden, finden Biounternehmen in Rotterdam ein breites Angebot an Rohstoffen, deren Zufuhr auf flexible und zuverlässige Weise erfolgt.

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Stijn Effting Havenbedrijf Rotterdam
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