Showcase

Erfolg im Offshore-Bereich bietet Anlass für weitere Pläne

Was haben die Pioneering Spirit, Monopiles und Armada Intrepid gemein? Es sind drei Projekte, die unter Beweis stellen, dass der Hafenbetrieb Rotterdam seine Ambitionen im Bereich Offshore verwirklichen will. „Unser Ziel ist es, im Bereich des Abbaus von Bohrinseln und dem Bau von Windparks das wichtigste Offshore-Hub von Nordwesteuropa zu werden“, erklärt Joost Eenhuizen, Business Manager Maritime Industrie & Offshore beim Hafenbetrieb Rotterdam.

Die Tatsache, dass der Bau der Pioneering Spirit, im Rotterdamer Prinses-Alexia-Hafen fertiggestellt werden soll, ist sicherlich niemandem entgangen. Dieses Schiff soll für Offshore-Projekte eingesetzt werden. „Aber auch die Beladung des schweren Ladeschiffs Dockwise Vanguard mit der Floating Production, Storage and Offloading (FPSO) „Armada Intrepid“ war wirklich eine Glanzleistung“, ergänzt Joost Eenhuizen direkt. Wie kürzlich ferner bekannt gegeben wurde, haben die Sif Group, Verbrugge International und der Hafenbetrieb einen Vertrag über den Bau eines Produktions-, Lager- und Umschlagterminals in Rotterdam geschlossen. Auf einem Gebiet von rund 42 Hektar sollen Monopiles (stählerne Gründungspfähle) für Offshore-Windkraftanlagen und für die Öl- und Gasindustrie gebaut werden.

Schnelle Umsetzung

Diese Entwicklungen machen nach Meinung von Joost Eenhuizen deutlich, dass der Rotterdamer Hafen seine ambitiösen Offshore-Pläne nicht nur in raschem Tempo vorantreibt, sondern auch dass der Hafenbetrieb dabei aktive Unterstützung leistet. „Was die Pioneering Spirit anbelangt, so hatten wir innerhalb von elf Monaten alles geregelt, nachdem die Anfrage von Allseas eingegangen war. Das ist außergewöhnlich schnell. Und die Dockwise Vanguard machte Gebrauch von unserer Offshore Facility, einem Liegeplatz im Caland-Kanal mit einer Wassertiefe von ca. 24 Metern, den wir speziell für Offshore-Fahrzeuge gebaut haben.“

Unser Offshore-Cluster verfügt über das notwendige Know-how und die erforderliche Infrastruktur, um die größten, schwersten und modernsten Offshore-Projekte ausführen zu können.

Joost Eenhuijzen Joost Eenhuizen, Business Manager Maritime and Offshore Industry

Fallende Wassersäulen

Wie Joost Eenhuizen berichtet, sind jedoch noch viel mehr Projekte geplant, die allerdings nicht alle zur Kategorie der Megaprojekte zählen. „So haben wir zum Beispiel für Fistuca einen Teststandort in der zweiten Maasvlakte eingerichtet, an dem Tests mit dem Blue Piling Hamer ausgeführt werden können. Der Blue Piling Hamer ist eine vielversprechende Innovation, mit der anhand von fallenden Wassersäulen Fundierungen für Windkraftanlagen und Pfähle für Öl- und Gasplattformen leiser und billiger in den Meeresboden gerammt werden können.

Größte Kranschiffflotte

Der schnelle Erfolg überrascht Joost Eenhuizen eigentlich nicht. „Unser Offshore-Cluster verfügt über das notwendige Know-how und die erforderliche Infrastruktur, um die größten, schwersten und modernsten Offshore-Projekte ausführen zu können. So verfügt Rotterdam zum Beispiel über die größte Flotte an Kranschiffen und Schwimmkränen für Schwerlasten in Europa. Alle Arten von Offshore-Plattformen können in den Schiffswerften von Rotterdam untergebracht werden. Für die größte Plattform steht ein Megadock mit einer Abmessung von 405 x 90 Metern zur Verfügung. Außerdem sind im Hafen viele Anlagenlieferanten angesiedelt, die für ein breites Angebot zu wettbewerbsfähigen Preisen sorgen. Und die Maasvlakte bietet Raum für weiteres Wachstum sowie äußerst günstige Bedingungen für die Gründung von Betriebsstandorten.“

Kontakt

Möchten Sie mehr wissen oder haben Sie Tipps für die Redaktion? Wenden Sie sich dann an:

Joost Eenhuizen
Business Manager Breakbulk and Offshore Industry
+31 (0)6 2369 3698
Redaktion
+31 (0)10 252 1069

Choose your language

The page is not available in chosen language.

Go to the front page