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ESPO 2018: ein Muss für den maritimen Sektor

Wie sieht der Seehafen von morgen aus? Und was braucht es dafür, für diese Zukunft gerüstet zu sein? Das sind die wichtigsten Fragen, die auf der ESPO Conference 2018 angesprochen werden. Rotterdam hat die Ehre, am 31. Mai und 1. Juni den diesjährigen Kongress in der Onderzeebootloods (U-Boothalle) zu organisieren. Der Kongress ist für jedes Unternehmen wichtig, das mit europäischen Seehäfen zu tun hat. Hier bietet sich eine Chance, Ihre Stimme zu erheben und gemeinsam über die Zukunft laut nachzudenken.

Mark Dijk, Manager External Affairs, Hafenbetrieb Rotterdam

Eine Chance - aber eigentlich auch eher ein Muss. Es treffen sich nämlich alle, die auf dem Gebiet der Seehäfen etwas zu sagen haben, auf diesem Kongress: von Politikern über maritime Unternehmen bis hin zu Wissenschaftlern und Hafendienstleistern wie Festmachern und Lotsen.

Das diesjährige Kongress-Thema lautet: „Investing in the port of tomorrow“ (Investition in den Hafen von morgen). Uns allen ist bekannt, welche Herausforderungen vor uns liegen: Energiewende, Maßstabsvergrößerung und Digitalisierung. Um sich diesen Herausforderungen stellen zu können, müssen die Seehäfen investieren. Und dabei geht es um Investitionen in herkömmliche Infrastruktur wie Kais, Schienen, Straßen und Binnenschifffahrt, jedoch auch immer mehr in Rohrleitungen und digitale Netze. Die Europäische Kommission hat einen neuen Vorschlag vorgelegt, wie Europa in den kommenden Jahren das Budget verteilen möchte. Für uns ist es natürlich wichtig, dass genügend Mittel verfügbar bleiben, so dass die ehrgeizigen TEN-V-Zielsetzungen erreicht werden können. Herald Ruijters, Direktor der Abteilung Transport bei der Europäischen Kommission ist der Mann, der mit darüber bestimmt, wie all diese Gelder verteilt werden. Er wird dazu seine Vision bekanntgeben, ebenso wie die Direktorin für den maritimen Bereich der Kommission, Magda Kopczynska. Somit ist das der richtige Zeitpunkt, auf diese Pläne zu reagieren.

Weitere Sprecher, auf die ich mich freue, sind die Rotterdamerin, Cora van Nieuwenhuizen, die neue niederländische Ministerin für Infrastruktur und Wasserbau, sowie Lord Adonis, ehemaliger Transportminister von Großbritannien. Er wird darüber berichten, welchen Einfluss der Brexit auf die europäische Infrastruktur haben wird. Und das ist gewiss auch eine der größeren Herausforderungen, denen wir uns als Seehäfen stellen müssen. Unser eigener CEO, Allard Castelein, wird einen starken Vortrag bei der Eröffnung und bei der Schlussdebatte halten. Und darüber hinaus freue ich mich sehr darüber, dass der ehemalige Hafenmann des Jahres, Erik de Neef, im Namen der Koninklijke Roeiers Vereeniging Eendracht (Königliche Festmacher-Vereinigung Eintracht) zu Wort kommt.

Während des Kongresses können Sie die Festmacher übrigens auch bei ihrer Arbeit beobachten! Das Programm setzt sich nämlich nicht nur aus Vorträgen zusammen, sondern ist sehr interaktiv aufgebaut. So können die Anwesenden der verschiedenen Seehäfen nach jedem Vortrag direkt ihre Meinung äußern. Das jährliche Treffen sorgt unter anderem dafür, dass ESPO als Organisation stark genug bleibt, unsere Interessen als Seehäfen in Brüssel gut zu vertreten. Zudem bietet der Kongress immer eine gute Gelegenheit zum Networking, zum Erfahrungsaustausch und dazu, gemeinsame Projekte in Augenschein zu nehmen. Viele Direktionsmitglieder und andere so genannte „key influencers“ (Haupteinflussnehmer) sind anwesend; dieses Mal sind es besonders viele aus den Niederlanden.

Noch ein zusätzlicher guter Grund dafür, sich anzumelden: Der Donnerstag wird mit einem Dinner in der wunderschönen Laurenskerk (Laurenzkirche), mit Bürgermeister Aboutaleb als Gastgeber, abgerundet. Ich kann mir keine bessere Gelegenheit vorstellen, andere Entscheidungsträger und Unternehmer aus ganz Europa in einer entspannten Atmosphäre zu treffen.

Mark Dijk, Manager External Affairs

Programm und Information: www.espo-conference.com

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