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Große Fortschritte bei Verbesserung der CO2-Bilanz

Der Aspekt Nachhaltigkeit spielt bei Entscheidungen über die Produktion und Distribution eine immer wichtigere Rolle. Die führenden Markenhersteller spielen hierbei eine Vorreiterrolle. So gaben die Vorstandsvorsitzenden von dreizehn amerikanischen Multinationals wie Apple und Goldman Sachs Ende des letzten Jahres bekannt, mindestens 126 Milliarden Euro neu in Technologien zur Verringerung ihres ökologischen Fußabdrucks zu investieren. Rotterdam als Drehscheibe der Logistik ist dabei eine wichtige Schaltstelle.

Von Rotterdam aus sind die wichtigsten Industrie- und Wirtschaftszentren Westeuropas innerhalb von 24 Stunden erreichbar. Das ist dem umfassenden intermodalen Netz von Pipelines, Schienen-, Straßen-, Binnen- und Küstenschifffahrtsverbindungen zu verdanken, über die Rotterdam optimal an das europäische Hinterland angebunden ist. Auf der Grundlage des Volumens, der gewünschten Geschwindigkeit, des Preises und der Nachhaltigkeitsanforderungen kann eine Auswahl aus den verschiedenen Modalitäten getroffen oder eine Kombination aus diversen Transportmöglichkeiten zusammengestellt werden. InlandLinks erfasst das Hinterlandnetz von Rotterdam und bietet eine Übersicht der effizientesten intermodalen Routen. Ab sofort bietet das System ergänzend zur Suche und Auswahl von Terminals und Containerdepots von Reedereien auch umfassende Informationen über Operatoren und die Verkehrsverbindungen von und nach Rotterdam.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Rotterdamer Hafen für Unternehmen, die spezifisch ihren ökologischen Fußabdruck verringern wollen, hervorragend aufgestellt ist. Dank des einzigartigen Tiefgangs und des ungehinderten Zugangs kann Rotterdam auch von den größten, modernsten und somit auch energieeffizientesten Schiffen angelaufen werden. Daraus ergibt sich eine erhebliche Verbesserung der Umweltleistung je Kilogramm Fracht. Darüber hinaus gehört die Terminal-Infrastruktur zu den modernsten der Welt. Dies gilt für alle Arten von Ladung, vom trockenen und flüssigen Massengut über Flüssiggas bis hin zum Massenstückgut und LNG. Im Containerumschlag macht sich dieser Unterschied dank der hypermodernen Terminals auf der 2. Maasvlakte wohl am stärksten bemerkbar.

Wärme- und Kältespeicherung
Der APM-Terminal ist beispielsweise vollständig CO2-neutral. Auch beim Entwurf des RWG-Terminals wurde großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Man entschied sich für einen sehr hohen Automatisierungsgrad und einen vollständig elektrischen Betrieb. Alle Gebäude sind darüber hinaus energieneutral. Dies wurde unter anderem durch die Verarbeitung von Dreifachglas, Wärme- und Kältespeicherung sowie Decken- und Fußbodenheizung erreicht.

Generatoren
ECT wurde 2013 mit dem „Lean and Green Star“ ausgezeichnet, weil es dem Unternehmen gelungen war, seinen CO2-Fußabdruck fünf Jahre in Folge um jeweils mindestens 20 % zu reduzieren. So verändern sich heute beispielsweise die Hubmotoren der Krane an den Deepsea-Terminals in stromerzeugende Generatoren, sobald ein Container während des Hubvorgangs gebremst oder abgesenkt wird.

Natürliche Infrastruktur
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Verbesserung der Energiebilanz ist das umfassende Angebot an Eisenbahn- und Binnenschifffahrtsverbindungen um das Hinterland von Rotterdam aus zu erreichen und umgekehrt. Bei Nutzung des Rheins und anderer natürlicher Verkehrsverbindungen hat der Transport über das Wasser die geringsten Auswirkungen auf die Umwelt. Schiffe stoßen je Tonnenkilometer drei- bis sechsmal weniger CO2 aus als Lkw.

Mehr Shuttleverbindungen
Auch der Güterzug ist dem Lkw weit überlegen, wenn es um den Ausstoß von Kohlendioxid, Stickoxiden, Feinstaub und Schwefeldioxid geht. Das Angebot und die Möglichkeiten im Bereich des Schienengüterverkehrs werden noch immer Monat für Monat besser. Heute schon verkehren täglich rund 150 Güterzüge zwischen den niederländischen Häfen und Wirtschaftszentren wie Duisburg, München, Mailand und Posen. Im vergangenen Jahr wurden die Eisenbahndienste zwischen Rotterdam und dem niederländischen Hinterland sowie Deutschland, Österreich, Frankreich, Polen, Italien und Ungarn erweitert. So verkehrt beispielsweise der Bayern-Rotterdam-Express von EGS/TX Logistics inzwischen fünf Mal pro Woche, während Shuttlewise eine Shuttleverbindung im selben Takt ins französische Dourges eingerichtet und Hupac die Frequenz seines Shuttles nach Busto auf elf Fahrten pro Woche erhöht hat.

Wer also in den Vorstandsetagen ernsthaft über die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks diskutieren will, kommt im Logistikbereich um Rotterdam nicht herum!

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