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Großes europäisches Flüssiggasprojekt im Rotterdamer Hafen abgeschlossen

Der Rotterdamer Hafen ist der größte europäische Knotenpunkt für Flüssigerdgas (LNG); er übernimmt eine Pionierrolle bei der Einführung des Brennstoffs. Nicht umsonst wurde diese Woche der dreijährige LNG-Masterplan, ein europäisches Fördermittelprojekt zum Flüssigerdgas, festlich in Rotterdam abgeschlossen. Die Veranstaltung fällt mit einem erfreulichen Ereignis zusammen: Die Coral Anthelia legt in Rotterdam an. Es ist das 50. LNG-Schiff, das dieses Jahr Flüssigerdgas nach Rotterdam bringt.

Tankerschiffe aus der ganzen Welt transportieren das Gas zum GATE-Terminal auf der Maasvlakte; danach wird es in ganz Europa weiter vertrieben. Der Hafen von Rotterdam ist nicht nur ein ideales Zentrum für den Kontinent, sondern hat zudem eine führende Stellung bei der Änderung der Gesetzgebung und Anlegung der erforderlichen Infrastruktur. Für Flüssigerdgastanker, Lkws, See- und Binnenschiffe ist das Flüssigerdgas ein attraktiver Brennstoff: Es stößt weniger Schadstoffe aus, sorgt für einen geringeren Instandhaltungsaufwand, hat einen höheren Energiewert und wird vom Hafenbetrieb Rotterdam gefördert. So erhalten Binnen- und Seeschiffe eine Ermäßigung der Seehafen- und Binnenhafengebühren.

LNG-Masterplan Rhein-Main-Donau
Am Donnerstag, dem 31. Dezember 2015 endet der dreijährige LNG-Masterplan, ein europäisches Projekt, bei dem 34 Partner aus 13 Ländern kooperiert haben. Um das Projekt passend zu beenden, findet von Montag, dem 14. bis einschließlich Mittwoch, dem 16. Dezember eine Abschlussveranstaltung statt. Das RDM-Gelände ist in den nächsten Tagen der Rahmen für 250 geladene Gäste aus ganz Europa, die auf dem Gelände von drei LNG-Lkws und zwei LNG-Tankern begrüßt werden.

Von der Maasvlakte nach ganz Europa
Wie das Flüssigerdgas aus der ganzen Welt gesammelt und anschließend über den restlichen Kontinent verteilt wird, finden Sie in der beigefügten Infographic.

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