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Hafenbetrieb Rotterdam, GVT und Chengdu setzen sich gemeinsam für eine bessere Auslastung von Güterzügen ein

Der Hafenbetrieb Rotterdam, der Tilburger Betreiber des multimodalen Terminals GVT und die Chengdu International Railway Port Investment & Development Group haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, zwischen dem größten Hafen Europas und Chengdu, der Hauptstadt der zentral gelegenen chinesischen Provinz Sichuan, mehr Güter mit der Bahn zu transportieren. Die Absichtserklärung wurde am Tag der 800. Fahrt einer direkten Güterzugverbindung zwischen China und Rotterdam unterzeichnet.

MoU Chengu Port of Rotterdam

Fotounterschrift: Die Absichtserklärung wurde von Wil Versteijnen, CEO von GVT (links auf dem Foto), Junbo Zhou, General Manager von Chengdu International Railway Port Investment & Development Group (Mitte) und Hans Nagtegaal, Director Containers des Hafenbetriebs Rotterdam (rechts), unterzeichnet.

Der Chengdu-Tilburg-Rotterdam-Express fährt derzeit dreimal wöchentlich innerhalb von 15 Tagen über Kasachstan und Moskau. Die Auslastung auf der Fahrt in Richtung Westen von China in die Niederlande ist derzeit sehr hoch. Der Auslastungsgrad der Fahrten in östliche Richtung bietet nach Angaben von GVT noch ca. 20 % Platz. Es wird daher darauf hingearbeitet, den nordamerikanischen Markt über den Rotterdamer Hafen besser zu erschließen. Zudem kann über Rotterdam mehr Shortsea-Fracht vom Vereinigten Königreich, Irland, Skandinavien und den baltischen Staaten per Bahn in Richtung des Fernen Ostens transportiert werden.

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