Hafenbetrieb Rotterdam verlängert die Zahlungsfrist für Seehafengebühren

07 April 2020
Wie können wir Ihnen helfen?

Durch die Coronaviruspandemie erlebt die Welt derzeit eine sehr außergewöhnliche Zeit mit erheblichen Störungen bei Fertigungsprozessen und Logistikketten. Diese neuartige Situation wirkt sich auf Knotenpunkte internationaler Handelsströme wie den Rotterdamer Hafen aus.

Containershiff MSC Danit Hafen Rotterdam

Zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronaviruspandemie haben nationale Regierungen, (Zentral-) Banken und internationale Behörden Maßnahmen ergriffen. Auch die niederländische Regierung und die Gemeinde Rotterdam haben Stützmaßnahmen für Unternehmen und selbständige Unternehmer zur Abmilderung ihrer finanziellen Lasten geschaffen.

Der Hafenbetrieb Rotterdam möchte in Rücksprache mit den Interessenorganisationen Deltalinqs und Vereniging van Rotterdamse Cargadoors seinen Kunden durch die Unterstützung der Liquiditätsposition entgegenkommen. Ab Montag, dem 6. April 2020, verlängert der Hafenbetrieb daher die Zahlungsfrist für Reedereien, Agenturen, Schiffsmakler und sonstige Kunden, die im Rotterdamer Hafen Seehafengebühren entrichten müssen.

Die Zahlungsfrist für Seehafengebühren wird auf 30 Tage verlängert. Für Kunden, die die Seehafengebühren per Einzugsermächtigung zahlen, heißt dies, dass die Zahlungsfrist von 15 auf 30 Tage verlängert wird. Für Kunden, die die Seehafengebühren ohne Einzugsermächtigung entrichten, wird die Zahlungsfrist von 8 auf 30 Tage verlängert.

Obgleich sich beim Inkrafttreten des Zahlungsaufschubs unmöglich vorhersagen lässt, wann sich die Situation bezüglich des Coronavirus wieder normalisiert, ist dies eine zeitlich befristete Unterstützungsmaßnahme. Ab dem 1. Juni handhabt der Hafenbetrieb Rotterdam wieder die ursprünglichen Zahlungsfristen. Die Partner bleiben im Gespräch, um den Entwicklungen zu folgen.