Pressemitteilung

Investition von ExxonMobil wird beim Hafenbetrieb positiv aufgenommen

Quelle: Hafenbetrieb Rotterdam

Die Investition von ExxonMobil in seine Raffinerie im Botlek-Gebiet zeugt von großem Vertrauen in die Zukunft der Ölbranche in Rotterdam. Der Hafenbetrieb betont die Bedeutung der Raffinerien und Petrochemie im Hafen und der Region. „Wir sorgen gut für die in unserem Hafen angesiedelte Industrie. Die Raffinerien und Petrochemie sind wesentliche Bereiche dieser Industrie. Sie bieten einen hohen Mehrwert und ein umfangreiches, hochwertiges Arbeitsplatzangebot. Die Investition von ExxonMobil zeigt klar das Vertrauen, das dieses führende Unternehmen in Rotterdam genießt. Während an anderen Orten in Europa Raffinerien geschlossen werden, wird hier erheblich in die Modernisierung investiert. Dadurch bleiben wir als Hafen bei der Raffination und Petrochemie konkurrenzfähig‟, so Allard Castelein, Generaldirektor des Hafenbetriebs Rotterdam.

Investition

ExxonMobil investiert über $ 1 Mia. in die Modernisierung seiner Raffinerie im Botlek-Gebiet in Rotterdam. Es geht um den Bau eines neuen Hydrocrackers und eine Änderung des vorhandenen Hydrocrackers. Der Hydrocracker produziert Kraftstoffe mit niedrigem Schwefelgehalt wie Diesel und Kerosin sowie Basisöle aus Halbfabrikaten mit hohem Schwefelgehalt. Damit greift ExxonMobil die wachsende Nachfrage des Marktes nach diesen Produkten auf. Ein weiterer Teil der Investition ist zudem die Erweiterung der Tanklagerung um sechs neue Tanks, durch die sich die Lagerungskapazität um 140.000 m3 erhöht. Es wird davon ausgegangen dass die Erweiterungen 2018 operationell sind.

Allard Castelein erläutert: „Entscheidungen dieses Umfangs werden auf der höchsten Ebene multinationaler Unternehmen getroffen. Dies bedeutet, dass Investitionen in Rotterdam mit Investitionen an anderen Standorten verglichen werden, an denen die Energie- und Rohstoffkosten oft niedriger liegen. Dies ist ein positives Signal.‟

Energiewende

Der Energiesektor unterliegt einem Wandel; er befindet sich in einer Übergangsphase. Die Gesellschaft wird künftig zu regenerativer Energie übergehen, doch in den nächsten Jahrzehnten bleiben fossile Brennstoffe wichtig. Die Internationale Energieagentur prognostiziert z. B., dass die Welt in 25 Jahren noch immer zu drei Vierteln vom Energiebedarf fossiler Brennstoffe wie Öl und Steinkohle abhängig sein wird. Es ist also sowohl für die niederländische Wirtschaft als auch für den Hafen wichtig, Unternehmen wie ExxonMobil weiterhin bei ihren Aktivitäten zu unterstützen. Zugleich werden die Erzeugung erneuerbarer Energie und die Entwicklung biobasierter Industrien gefördert; der Hafenbetrieb setzt sich optimal dafür ein, Investitionen auf diesem Gebiet zu realisieren.

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