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LyondellBasell investiert in Effizienz und CO₂-Reduktion

Die Fabrik von LyondellBasell und Covestro auf der Maasvlakte fertigt u. a. Rohstoffe für Isoliermaterial, Farbe und Leim. Das Unternehmen investiert nun ca. 150 Mio. € in neue Anlagen, mit denen die CO₂-Emission um 140.000 t jährlich reduziert wird. Das sind ca. 20 % der CO₂-Emissionen des Unternehmens. Mit dem Bau, der in 1½ Jahren fertiggestellt sein soll, wurde begonnen.

In der derzeitigen Situation wird das Abwasser der Fabrik verbrannt. In der neuen Situation wird ca. 40 % des Abwassers von Bakterien gereinigt, wobei u. a. Biogas entsteht, das als Brennstoff dient. Die verbleibenden 60 % des Abwassers werden immer noch verbrannt, doch der dabei freigesetzte Dampf wird in der Fabrik wieder sinnvoll genutzt. Die neuen Anlagen ermöglichen nicht nur eine erhebliche CO₂-Reduktion, sondern es werden auch weniger Salze freigesetzt. Sie gelangen nun noch in Oberflächengewässer, was demnächst jedoch nicht mehr der Fall sein wird.

Links Allard Castelein (Havenbetrieb Rotterdam), Rechts Willemien Terpstra (LyondellBasell)

Ein wesentlicher Teil des Klimaübereinkommens besteht darin, dass die vorhandene Industrie durch die Umsetzung von Effizienzprojekten weniger Energie verbraucht. Allard Castelein, Generaldirektor des Hafenbetriebs Rotterdam: „Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu der in den Niederlanden vereinbarten CO₂-Reduktion um 49 % bis 2030. Der Rotterdamer Industrie kommt bei der Realisierung dieser Zielsetzung eine bedeutende Rolle zu. Die Initiative von LyondelBaselll und Covestro ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie die Industrie diese erfüllen kann, auch auf einem stark wettbewerbsorientierten Markt.“

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