Pressemitteilung

Neue Förderregelung für Schiffe, die in Rotterdam Flüssigerdgas bunkern

Quelle: Hafenbetrieb Rotterdam

Rotterdam richtet eine zusätzliche Förderregelung für das Bunkern von Flüssigerdgas (LNG) ein. Der Hafenbetrieb reserviert dafür insgesamt € 1,5 Mio. Die Regelung gilt bis 2020. Seeschiffe, die bis dahin Flüssigerdgas in Rotterdam tanken, kommen nach der neuen Regelung für einen Rabatt von 10 % der Bruttoseehafengebühr in Betracht. Dies gab Allard Castelein – CEO des Hafenbetriebs Rotterdam - am 15. Dezember 2015 am 2. Tag des „LNG Masterplan Final Events“ bekannt.

Flüssigerdgas ist der sauberste fossile Brennstoff. Durch die Förderung des Einsatzes von Flüssigerdgas trägt der Hafenbetrieb dazu bei, dass Rotterdam der nachhaltigste Hafen seiner Art wird. Mit der neuen Förderregelung unterstützt der Hafenbetrieb auch den Environmental Ship Index und Green Award mit Incentives (Anreizen) für Schiffe. Insgesamt fördert der Hafenbetrieb die nachhaltige Schifffahrt auf diese Weise jährlich mit € 1,5 bis 2 Mio.

Shell
Der Hafenbetrieb möchte mit dieser Aktion das Bunkern von Flüssigerdgas im Hafen fördern und damit die Schifffahrtsbranche und Partner wie Shell und Gate Terminal unterstützen, die ausdrücklich die Verwendung von Flüssigerdgas fördern. Inzwischen hat die Reederei Containerships angegeben, 2017 mit zwei LNG-Schiffen nach Rotterdam zu fahren und hier Flüssigerdgas zu bunkern.

Anfang Dezember 2015 begann das koreanische Schiffsbauunternehmen STX Offshore & Shipbuilding mit dem Bau des LNG-Bunkerschiffs, das Shell im Rotterdamer Hafen betreibt. Shell wird voraussichtlich 2017 dieses erste LNG-Bunkerschiff vom Rotterdamer Hafen in Betrieb nehmen.

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