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Nicht E-Nose, sondern „We-Nose“: Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Fortschritt

Quelle: Hafenbetrieb Rotterdam

Der Hafenbetrieb Rotterdam arbeitet gemeinsam mit einigen anderen Parteien im Rotterdamer Hafen an der Erweiterung des We-Nose-Netzwerks. Bei so vielen Partnern ist eine Zusammenarbeit unverzichtbar. Umweltingenieur Vincent Smit von BP Raffinaderij Rotterdam B.V.: „Es ist ein regelrechtes Lernprojekt.“

Wo es zu Berührungspunkten zwischen den Bürgern und den Unternehmen kommt, herrscht oft starke Sensibilität. Deswegen ist eine offene Gesprächsführung von größter Wichtigkeit. Das We-Nose-Projekt ist ein gelungenes Beispiel dafür.

Frank Schellenboom, Gebietsausschuss Rozenburg

Das We-Nose-Netzwerk besteht aus E-Noses. Eine E-Nose ist ein Messinstrument, das Veränderungen in der Luftzusammenstellung an verschiedenen Standorten wahrnimmt und die Daten drahtlos an eine Zentrale oder einen Umweltdienst übermittelt. Das System der „elektronischen Nasen“ ist vor allem sehr praktisch, um Geruchsbelästigungen rechtzeitig zu vermeiden, die infolge von unbeabsichtigt freigesetzten Stoffen oder Gasen entstehen können. 2015 werden bereits mehr als 150 E-Noses eingesetzt und 2016 wird die Anzahl der elektronischen Nasen in der direkten Umgebung des Hafens bis auf 250 Stück erweitert.

Das We-Nose-Netzwerk ist eine sinnvolle Investition in ein gesünderes, nachhaltigeres und sicheres Lebensumfeld des Rotterdamer Hafens. Laut Frank Schellenboom vom Gebietsausschuss Rozenburg muss man sich darüber im Klaren sein, dass Zwischenfälle nicht immer verhindert werden können. „Trotzdem kann man dafür sorgen, dass sie so gering wie möglich bleiben.“ Vincent Smit von BP Raffinaderij Rotterdam B.V. findet auch die Informationsbeschaffung einen Pluspunkt der E-Nose. „Eine Fachkraft muss die Daten dann umsetzen: Was bedeuten die Informationen beispielsweise für die Anwohner?“

Die unterschiedlichen Interessen in der Umgebung verbinden uns miteinander.

Vincent Smit, Umweltingenieur BP Raffinaderij Rotterdam B.V.

Dialogue
In developing the we-nose network, various interests are represented, for example those of such companies as BP or Vopak, but also those of local population clusters such as Westvoorne or Rozenburg. In addition to these, there are supervisory organisations like the Rijnmond Environmental Protection Agency (DCMR). ‘It is important that the parties involved cooperate with each other,’ says Smit. Schellenboom: ‘Local residents know that they live in an industrial environment, but also that such developments mean that thought is being given to their welfare.’ Good dialogue is therefore important, as well as sharing new developments. Smit: ‘It must be noted here that current communications and transparency regarding the network are not fully developed.’

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