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Nordsee-Abkommen wichtig für die Häfen

Der Hafenbetrieb Rotterdam hält es für außerordentlich wichtig, dass in den nächsten sechs Monaten bei den Nordsee-Konsultationen an einem Abkommen für die Nordsee gearbeitet wird. Bei diesen Konsultationen wird untersucht, wo die Aufgabenstellungen in Sachen, Nahrung, Energie und Natur auf der Nordsee gebündelt werden können und wo die Partner eigene Wege gehen müssen. Die niederländische Ministerin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft ist die Initiatorin dieser Konsultationen. Heute - am 23. April 2019 - werden die Konsultationen abgeschlossen, wonach am 8. Mai ein vertiefendes Arbeitstreffen mit den Referenten stattfindet.

Foto: Siebe Swart

„Die Nordsee ist nicht nur unser Vorgarten, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Rotterdamer Hafens und aller niederländischen Seehäfen. Vor Rotterdam, und zwar 57 Kilometer von der Küste entfernt, beginnt die Nordsee bei der Zufahrt zum Eurogeul. Eine schnelle und sichere Abwicklung der Schifffahrt steht und fällt mit dem Platz, der auf der Nordsee für die Schifffahrt vorhanden ist. Auch für die Energiewende in den Häfen ist die Nordsee äußerst wichtig. Neuere Untersuchungen der Erasmus Universität Rotterdam haben ergeben, dass die Niederlande 6,2 Prozent des Bruttonationalprodukts dem Hafen Rotterdam zu verdanken haben“, äußert sich Ronald Paul, COO des Hafenbetriebs Rotterdam und Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes der niederländischen Seehäfen.

Die Nordsee-Konsultationen müssen zu einem Nordsee-Abkommen führen, das von den am stärksten beteiligten gesellschaftlichen Gruppen getragen wird. Damit wird daraus ein starkes Fundament für die Strategische Agenda 2030, die für den Herbst auf dem Terminplan steht. Es ist der Auftakt zum Entscheidungsprozess für das Nationale Nordsee-Programm 2022-2027 (und damit Nachfolger des aktuellen Nordsee-Strategiepapiers 2016-2021), der danach eingeleitet wird.

An den Nordsee-Konsultationen nimmt der Wirtschaftsverband Seehäfen gemeinsam mit den beteiligten Ministerien und anderen Entscheidungsträgern teil. Für die Häfen ist es wichtig, dass hierbei eine Reihe von Hafeninteressen weiterhin gewahrt werden. Es geht dabei beispielsweise und den Erhalt von ausreichendem Raum für eine sichere und flotte Seeschifffahrt (wobei es bei dem Begriff Raum um Platz aber auch um rechtzeitige Implementierung geht). Für die Energiewende des Hafens Rotterdam bietet die Nordsee ein wichtiges Potenzial für nachhaltige Energie und ausreichend Raum für die CO2-Speicherung als temporäres Instrument für das Wachstum auf dem Weg zu einer vollständig nachhaltigen Energieversorgung. Zusätzliche Interessen sind die weitestmögliche Bündelung von Kabeln und Rohrleitungen zwecks einer effizienten Raumnutzung sowie die Eindämmung von Umweltverschmutzung und -belastung im internationalen Kontext. Dabei laufen die Maßnahmen für die Schifffahrt über die International Maritime Organization.

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