Erreichbarkeit
Pressemitteilung

Präsident und Geschäftsführer des Hafenbetriebs Rotterdam appelliert an die EU, weiter in die Stärkung der Infrastruktur zu investieren

Im Rahmen des 15. ESPO-Kongresses vom 31. Mai bis 1. Juni 2018 in Rotterdam hat Allard Castelein die Europäische Union zu weiteren Investitionen in die Infrastruktur von Häfen und Hinterlandverbindungen aufgerufen, um so die Wirtschaft und Wettbewerbsposition Europas weiter zu stärken.

„Ein Hafen ist so stark wie seine Hinterlandverbindungen“, erklärte Castelein. „Und eine gute Infrastruktur zur Anbindung von Häfen und Hafenindustrie-Komplexen ist für den Wohlstand und die Beschäftigung in Europa ausschlaggebend.“ Er plädierte daher dafür, im nächsten Mehrjahreshaushalt der Europäischen Union zusätzliche finanzielle Mittel für den Ausbau dieser Infrastruktur bereitzustellen. Konkret nannte Castelein die Erweiterung des Connecting European Facility (CEF)-Förderprogramms für EU-weite Projekte rund um die Energiewende. Durch diese Projekte blieben Häfen zukunftssicher, lebendig, und wettbewerbsfähig. Mit diesem Aufruf schloss sich Castelein der jüngsten Erklärung der Organisation Europäischer Seehäfen (ESPO) sowie 40 weiterer Partnerorganisationen in Ljubljana vom 27. April 2018 an.

Zudem erinnerte Castelein an die aktuellen Herausforderungen in den Bereichen Geopolitik, Digitalisierung und Energiewende. Castelein appellierte auch an die Häfen, bei der Umsetzung der Ziele des Klimaabkommens von Paris Verantwortung und eine führende Rolle zu übernehmen. „Für eine echte Systemveränderung braucht es jedoch mehr“, betonte Castelein. „Bei diesem großen Umwandlungsprozess sind wir alle voneinander abhängig. Keine Organisation kann die Energiewende ohne Hilfe bewältigen. Wir alle sind aufgefordert, dem Thema Nachhaltigkeit hohe Priorität einzuräumen. Die Notwendigkeit einer Energiewende ist so hoch, dass sie außer der Zusammenarbeit und Tatkraft sämtlicher Beteiligter auch eine aktive Rolle und Politik der EU und staatlicher Stellen erfordert.“

Erreichbarkeit

Zur Stärkung der Position als größter logistischer und industrieller Knotenpunkt von Europa arbeitet der Rotterdamer Hafen kontinuierlich an der Optimierung seiner Erreichbarkeit. Dabei werden nachhaltige Lösungen gesucht, um Europa über die Straße und die Schiene, mit Pipelines sowie mit der Küstenund Binnenschifffahrt optimal zu erschließen.

Energiewende

Der Hafenbetrieb Rotterdam setzt sich gegen die Klimaveränderung ein und will eine Vorreiterrolle bei der weltweiten Energiewende spielen. Senkung des CO₂-Ausstoßes und effiziente Nutzung der Roh- und Reststoffe stellen für den Hafenbetrieb wichtige Aufgaben dar.

Digitalisierung

Die Trends und Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung verändern das Umfeld, in dem wir und unsere Kunden tätig sind. Die Kettenpartner sehen bei der Digitalisierung viele Chancen. Damit kann die Wettbewerbsposition des Rotterdamer Hafens verbessert werden.

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