Digitalisierung

Pronto wird PortXchange

09 März 2020
Wie können wir Ihnen helfen?

Möglicherweise kennen Sie Pronto von der IT-Plattform zur Optimierung von Hafenaufenthalten. Pronto wird seit 2018 in Rotterdam eingesetzt. Mit der Durchführung mehrerer Pilotprojekte konnten bisher gute Ergebnisse erzielt werden. Inzwischen sind alle Deepsea-Containerterminals in Rotterdam mit der Plattform vernetzt. 75 % aller Deepsea-Carrier in Rotterdam nutzen Pronto. Im vergangenen Jahr wurde außerdem PortXchange gegründet. Damit sollte die Pronto-Plattform Häfen weltweit zur Verfügung gestellt werden. In mehreren Häfen außerhalb von Rotterdam werden in Kürze auch die ersten Pilotprojekte abgeschlossen.

Digitalisierung im Hafen von Rotterdam

Der Name Pronto stammt von der International Taskforce Port Call Optimization, an der sich der Hafenbetrieb Rotterdam seit einigen Jahren aktiv beteiligt. Pronto ist eine Initiative aus dem Avanti-Projekt. Beide Projekte verbinden bestehende Standards und entwickeln dabei keine Lösungen zu gewerblichen Zwecken. Die Schifffahrt ist ein weltweites Geschäft. Ketteneffizienz beginnt mit einer eindeutigen Kommunikation. Alle Glieder dieser Kette müssen die gleiche Sprache sprechen.

Durch die Entwicklung von PortXchange ist der Wunsch entstanden, eine deutliche Unterscheidung zwischen PortXchange und der Taskforce vorzunehmen. Beide Organisationen setzen sich für die Hafenanlaufeffizienz (Port Call Efficiency) ein, allerdings mit jeweils einem anderen Schwerpunkt. Deshalb wurde nun der Name Pronto für die Plattform und die Anwendung in PortXchange geändert.