Rotterdamer Snijlab stellt Schutzmasken für Krankenhaus (Erasmus MC) her

21 April 2020
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Das Rotterdamer Fertigungsunternehmen Snijlab stellt Schutzmasken für Pflegekräfte her. Dank dieser Initiative hat das Erasmus MC inzwischen 20.000 Schutzmasken in Gebrauch nehmen können. Snijlab, das seinen Sitz im Merwe-Vierhaven (M4H) hat, ist ein Laserschneid-Produktionsunternehmen.

Rotterdamer Snijlab stellt Schutzmasken für Krankenhaus (Erasmus MC)
Foto: Snijlab

„Wir fertigen noch immer für unsere Kunden, können dies jedoch dank unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter gut kombinieren“, sagt Christian Waber, Miteigentümer von Snijlab. Innerhalb einer einzigen Woche wurde die Produktion aufgenommen. „Wir arbeiten bei der Herstellung der Schutzmasken eng mit dem Erasmus-Krankenhaus zusammen. Dadurch haben wir den Prototyp schnell perfektionieren können, so dass jetzt rasch geliefert werden kann. Normalerweise kommen Produkte dieser Art aus dem Ausland. „Da das nicht möglich ist, sieht man nun, dass wir so etwas vor Ort auch machen können. Das Unternehmen stellt inzwischen 1.000 Masken pro Tag her, die täglich beim Erasmus-Krankenhaus abgeliefert werden. Die Zeichnungen stehen lizenzfrei open source zur Verfügung, so dass jedermann sie mit dem Laser schneiden lassen kann.