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Rückblick Gipfeltreffen „Energy in Transition“

Am 23. März organisierte der Hafenbetrieb Rotterdam ein Gipfeltreffen mit dem Titel „Energy in Transition“. An Bord der SS Rotterdam wurde der Wuppertal-Bericht präsentiert, derbeschreibt, wie die Hafenindustrie auf verschiedenen Wegen schon jetzt mit der Energiewende beginnen kann. Das Gipfeltreffen war ein Anlass, über Herausforderungen, vor allem jedoch über die sich bietenden Chancen, nachzudenken. Dazu ein kurzer Rückblick:

Der Bericht

Allard Castelein, CEO Hafenbetrieb Rotterdam, erläutert, dass der Hafenbetrieb, auf der Grundlage des Klima-Abkommens von Paris, gründliche Untersuchungen darüber anstellen wollte, ob und, wenn ja, wie die erforderliche drastische Senkung des CO2-Ausstoßes im Rotterdamer Hafen möglich sei.

Der gestern von Nico van Dooren und Caroline Kroes präsentierte Wuppertal-Bericht beschreibt, anhand welcher vier Wege zur Wende die Rotterdamer Industrie ihre CO2-Emissionen senken kann, so dass die Klimazielsetzungen erreicht werden und die Rotterdamer Industrie gleichzeitig die Produkte herstellen/liefern kann, welche von der Gesellschaft nachgefragt werden. Dabei handelt es sich um Brennstoffe und chemische Produkte. Occo Roelofsen von McKinsey & Company fügte dem Folgendes hinzu: „Der Vorteil der Niederlande besteht darin, dass wir alle sehr nah beieinander angesiedelt sind. Davon müssen wir profitieren können.“

Direkt ans Werk

Verschiedene Akteure präsentieren den Medien voller Stolz, dass die Energiewende tatsächlich JETZT schon stattfindet. Zur Förderung von Initiativen und Partnerschaften sind im Vorfeld des Gipfeltreffens drei neue Partnerschaften bekannt gegeben worden, die sich auf die optimale Nutzung von Restwärme der Industrie und von Biobrennstoffen richten.

Workshops

„Wir müssen es gemeinsam machen.“ So lautet die deutliche Schlussfolgerung, die sich aus einer Reihe Workshops ergeben hat, bei denen die Teilnehmer gemeinsam darüber nachdenken mussten, wie die Energiewende tatsächlich beschleunigt werden kann. Es heißt jedoch: „Ohne Fleiß kein Preis” – wir dürfen keine Angst davor haben, in der Übergangsphase Risiken einzugehen. So äußert sich Stijn Effting, Leiter des Workshops „Biobased: Growing Energy“.

Zu verschiedenen Themen wie Kreislaufwirtschaft, alternative Brennstoffe und Energie-Effizienz konnten die Unternehmen während des Gipfeltreffens mit dem Pläneschmieden beginnen. Das taten sie nach Aussage von Maike Akkers, Leiterin des Workshops „Power to the Port“, auch bereits vor zehn Jahren – aber damals wollten sie es in Eigenregie versuchen. „Jetzt sind die Akteure dazu bereit – miteinander – ins kalte Wasser zu springen.“

Auch Randolf Weterings, Leiter des Workshops „Capture the Opportunity“ hält positive Worte bereit: „In Zukunft könn(t)en wir CCS (Carbon Capture and Storage) für die chemische Industrie nutzen. Und zudem nehmen wir Unternehmen ihre Sorgen ab und schaffen gleichzeitig ein Netzwerk zur Beschleunigung der Anwendung von CCS.”

Energiewende

Die Niederlande stehen vor der Herausforderung, innerhalb von dreißig Jahren die Wirtschaft und die Gesellschaft weitestgehend CO2-neutral zu machen. Je rascher wir dies angehen, desto besser.

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