Insight

Schiffe scannen

Dank der Kombination aus extrem genauer Laserscantechnologie mit Fotografie und 3D-Modellen kann das griechische Unternehmen XYZ Räume (wie zum Beispiel Maschinenräume) der Schiffe präzise aufzeichnen. Beim Shakedown, dem Finale-Event von PortXL, zeigte der Unternehmensgründer und Eigentümer Stefanos Katsolis die breite Palette an Möglichkeiten

Schiffe sind komplizierte Konstruktionen, die aus Kammern, Tausenden Metern Rohrleitungen und einem wahrhaftigen „Spaghetti-Gewirr“ an Stromkabeln bestehen.

Stefanos Katsolis,

PortXL ist ein Start-up-Beschleunigungsprogramm für Hafeninnovatoren in Rotterdam. Beim Shakedown am 30. Juni präsentierten zwölf ausgewählte Start-up-Unternehmen, was in 100 Tagen Geschäftsaufbau mit einem Team von Mentoren, Partnern und Experten erreicht worden ist. XYZ war eines dieser Start-ups.

3D-Modell

Katsolis: „Schiffe sind komplizierte Konstruktionen, die aus Kammern, Tausenden Metern Rohrleitungen und einem wahrhaftigen „Spaghetti-Gewirr“ an Stromkabeln bestehen. Bei Erweiterungen oder der Installation neuer Systeme an Bord waren die Techniker immer Blaudrucken und 2D-Abbildungen ausgeliefert. Dieser Prozess kann jetzt viel effizienter vonstattengehen. Mit unseren Geräten scannen wir die Räume eines Schiffs äußerst präzise. Diese Informationen werden in ein 3D-Modell oder eine 3D-Zeichnung umgewandelt, damit zum Beispiel mit einem Virtual-Reality-Rundgang genau bestimmt werden kann, wo und wie die Infrastruktur des Schiffs angepasst werden kann.“

Ballastwasser

„Unsere Dienstleistungen eignen sich zum Beispiel ideal zur Bestimmung, wo „Ballast Water Treatment“-Systeme optimal an Bord platziert werden können“, erzählt Katsolis weiter. In diesem Bereich gibt es auch ziemlich viel Interesse. Von Griechenland aus, aber wir haben zum Beispiel auch gerade ein Pilotprojekt mit Vopak abgeschlossen. Sie waren mehr als angenehm überrascht. Damit wir unser Start-up-Unternehmen entwickeln können, haben wir 25.000 Euro von der Europäischen Union erhalten. Für die Weiterentwicklung und Markteinführung unseres Konzepts sind in den kommenden zwei Jahren 400.000 Euro notwendig. Dafür suchen wir externe Investoren.“

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