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Tetrahedron erhält UNIIQ-Fördermittel für innovativen Kran bei neuer Windrad-Generation

Windräder auf See werden immer größer und höher Das Rotterdamer Startup-Unternehmen namens Tetrahedron mit Sitz in RDM hat einen innovativen Kran entwickelt, der vorhandene Hebebühnen für die Installation dieser neuen Generation an Windrädern auf See vorbereitet. Zwecks der weiteren Entwicklung erhält Tetrahedron Gelder aus dem Proof-of-concept-Fonds UNIIQ. Die Investition wurden vom Beigeordneten Arjan van Gils (Finanzen, Organisation, Hafen und Großprojekte) anlässlich der PortXL Selectiedagen in Rotterdam bekanntgegeben.

UNIIQ-Tetrahedron

Foto: Daniel Verkijk
V.l.n.r.: Beigeordneter Arjan van Gils (Rotterdam), Alexander Ronse (Tetrahedron), Wilco Stavenuiter (Tetrahedron), Hans Dreijklufft (UNIIQ), Thijs van den Munckhof (UNIIQ, Martin Li (UNIIQ).*

Die neue Windrad-Generation wird immer größer

Windenergie auf See wird in den kommenden Jahrzehnten einen enormen Zuwachs verzeichnen. Damit der hohen Nachfrage nach Windenergie entsprochen werden kann, werden die Windräder auf See in sehr kurzer Zeit größer und höher. Bestehende Hubschiffe, so genannte Hebebühnen, welche die Windkraftanlagen installieren, werden bald nicht mehr in der Lage sein, genügend hohe Hebevorgänge vorzunehmen, um die höchsten Teile der Windräder zu erreichen. Das Rotterdamer Unternehmen Tetrahedron entwickelt gerade einen sehr innovativen Kran, der bestehende Hubschiffe so vorbereiten kann, dass auch die nächsten Generationen an 10-20MW-Windrädern auf See installiert werden können.

Eigner von Hubschiffen sind fieberhaft auf der Suche nach Möglichkeiten, wie sie ihre Schiffe aufrüsten können, damit diese höhere Hebevorgänge durchführen können und auf diese Weise weiterhin nutzbringend eingesetzt werden. Wenn sie nicht in ausreichendem Maße mitwachsen, werden diese Schiffe innerhalb weniger Jahre für die Offshore-Windenergie unbrauchbar sein.

Die derzeitigen Aufrüstungsmöglichkeiten sind jedoch beschränkt. Sie machen den Kran schwerer, wodurch dieser einen Verlust in puncto Hubkapazität mitbringt. Der Kran muss während der Fahrt in eine liegende Position gebracht werden und darf die Länge des Schiffes nicht (stark) überschreiten. Auch diese Anforderung ist für die derzeitigen Aufrüstungsmöglichkeiten schwer zu erfüllen.

Tetrahedron entwirft einen Kran, der die Höhe doch erreicht

Die Einzigartigkeit des Tetrahedron-Konzepts besteht darin, dass das Unternehmen eine Innovation entwickelt, die einem bestehenden Kran eine Hubhöhenaufrüstung ohne Verlust der Hubkapazität ermöglicht. Hinzu kommt, dass der Kran in der liegenden Position keine größere Länge aufweist, so dass er während der Fahrt noch auf das Hubschiff passt.

Tetrahedron setzt die UNIIQ-Investitionen dazu ein, den Kran weiterzuentwickeln und die für die Zertifizierung erforderlichen Schritte zu unternehmen. Alexander Ronse, Miteigentümer und Design-Manager von Tetrahedron sagt dazu: „Wir freuen uns außerordentlich über das Vertrauen von UNIIQ in unser Produkt, unsere Pläne und in unser Team. Diese Fördermittel sind für Tetrahedron ein wesentlicher Beitrag dazu, unsere Technik im Realisierungsprozess einen Schritt weiterzubringen.“

Hans Dreijklufft, Fondsmanager UNIIIQ: „Der innovative Kran von Tetrahedron ist ein wichtiger Schritt für den Offshore-Sektor. Es freut uns sehr, dass wir mit einer Investition aus dem UNIIQ-Fonds zu einer Innovation beitragen können, die Schiffseignern eine Lösung bietet, ihr Hubschiff an die Windkraftanlagen der Zukunft anzupassen.“

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