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Vereinbarung zwischen Panamakanal und Rotterdamer Hafen unterzeichnet

Der Panamakanal und der Rotterdamer Hafen haben eine Absichtserklärung (Memorandum Understanding - MOU) zur Förderung des internationalen Handels zwischen Europa und der Westküste Südamerikas unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden die beiden Gesellschaften eng zusammenarbeiten, um die Abläufe zu optimieren und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum zu fördern und Informationen über neue Geschäftsentwicklungsmöglichkeiten, einschließlich Logistikparks und Hafenentwicklungsprojekten, auszutauschen.

Panama tekent MOU met Port of Rotterdam

Absichtserklärung zwischen Panamakanal und dem Hafenbetrieb Rotterdam unterzeichnet

„Der ausgebaute Kanal gestaltet auch heute noch die globalen Handelsrouten neu und stärkt unsere Position als Logistikdrehscheibe Amerikas", sagte Rafael Pirro, Vice President Complementary Businesses. „Wir sind stolz darauf, mit dem Rotterdamer Hafen zusammenzuarbeiten, um zu gewährleisten, dass unsere Kunden den effizientesten und beständigsten Service erhalten und neue Geschäftsmöglichkeiten entwickeln.“

Die Vereinbarung kommt in einer Zeit des kontinuierlichen Wachstums sowohl für den Panamakanal als auch für den Rotterdamer Hafen zustande. Im vergangenen Monat feierte der Hafen mit 240,7 Millionen Tonnen Umschlag einen neuen Umschlagsrekord für die ersten sechs Monate 2019, was einer Steigerung von 3,4% gegenüber 2018 entspricht. Im selben Monat stellte der Kanal am 16. August einen neuen Tagestonnage-Rekord von 1,706 Millionen Panamakanal-Tonnen (PC/UMS) auf und begrüßte kurz darauf den 7.000sten Neopanamax-Transit seit der Eröffnung des ausgebauten Kanals im Jahr 2016.

Die Absichtserklärung kann nach zwei Jahren verlängert werden und wird es beiden Parteien ermöglichen, Informationen über ihre technologischen Fähigkeiten auszutauschen, einschließlich der Implementierung digitaler Tools und Anwendungen zur Verbesserung der Transporteffizienz und zur Kostensenkung. Außerdem umfasst die Absichtserklärung den Austausch von Marktstudien, Transitdaten und Modernisierungsplänen sowie gemeinsame Schulungsprogramme, Studien und Marketingaktivitäten zwischen den beiden Vertragsparteien.

Abgesehen von ihrer Rolle als regionale Logistikdrehscheiben teilen der Rotterdamer Hafen und der Panamakanal dasselbe Bestreben, sich für eine nachhaltige Schifffahrt einzusetzen. Im Rahmen ihrer Arbeit als Mitglieder der Global Industry Alliance (GIA), einer Public-Private-Partnership-Initiative der International Maritime Organization (IMO), haben sie bereits eng zusammengearbeitet. Die GIA, dem führende Vertreter der Schifffahrtsindustrie angehören, arbeitet an der Verbesserung der Energieeffizienz und der Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der internationalen Schifffahrt.

Der in den Niederlanden gelegene Rotterdamer Hafen ist nicht nur eine wichtige Drehscheibe für den Umschlag, sondern auch der größte Hafen Europas, der im Jahr 2018 allein in Rotterdam 468 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen hat.

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