Prinses Amaliaviaduct

Zusammenhang
Im Zusammenhang mit eingeschränkter Verkehrsintensität in den ersten Jahren nach Beginn der wirtschaftlichen Nutzung der Maasvlakte 2 hat man sich in der ersten Phase dafür entschieden, auf dem Maasvlakteweg in Höhe des Prinses Amaliahavens eine ebenerdige Kreuzung zu bauen. Bei dieser Kreuzung kommen unterschiedliche Wege (Maasvlakteweg, Prinses Maximaweg, Maasvlakteboulevard und Amoerweg) zusammen, die ebenfalls ebenerdig eine Schienenverbindung, Leitungen und die künftige Container Exchange Route (CER) überqueren.

Standort Prinses Amaliaviaduct; siehe auch Google Maps.
Das gesamte Projektgebiet ist blau markiert.

Mit der zunehmenden Geschäftstätigkeit auf der Maasvlakte 2 nehmen auch die Verkehrsströme zu. Für die zukunftssichere Erreichbarkeit der Containerterminals ersetzt der Hafenbetrieb Rotterdam die ebenerdige Kreuzung durch eine Überführung: den Prinses Amaliaviaduct. Dabei wird auch der Maasvlakteweg ab dem Maximaviaduct auf einer Länge von ca. 5 Kilometern von 2 x 1 Fahrstreifen auf 2 x 2 Fahrstreifen verdoppelt.

Projektziel und Ergebnis
Das Projekt „Prinses Amaliaviaduct Maasvlakte“ kreiert eine zukunftsfähige Erreichbarkeit der Containerterminals am Amaliahaven und im südlicher gelegenen Teil der Maasvlakte 2.
Das Projekt umfasst:

  • eine Überführung als Ersatz des gegenwärtigen, ebenerdigen Knotenpunkts;
  • eine Erweiterung der primären Erschließung (Maasvlakteweg) auf eine zweispurige Durchgangsstraße mit jeweils zwei Fahrstreifen und einem Standstreifen auf einer Länge von circa 5 Kilometern;
  • die Entfernung des gegenwärtigen, ebenerdigen Knotenpunkts.

Projektreichweite
Die Arbeiten umfassen den Entwurf und die Realisierung des Prinses Amaliaviaduct: zwei Viadukte über den Maasvlakteweg, den nördlichen Leitungsstreifen, die Gleise sowie die künftige Container Exchange Route. Die neue Kreuzung stellt den Anschluss an das Containergelände des RWG sowie den Notweg von APMT2, die Erschließung der Star Container Services, sowie den Anschluss an ein neues Gelände für einen Distributionspark und den Strandverkehr dar. Dieser letztgenannte Anschluss wird unbefestigt übergeben, die Befestigungskonstruktion wird in einem späteren Projekt erstellt.
Darüber hinaus umfassen die Arbeiten eine Verdoppelung des Maasvlaktewegs auf einer Länge von 5 Kilometern zwischen dem Prinses Maximaviadukt und dem künftigen Knotenpunkt am Alexiahaven. Dieser zweispurige Weg
mit jeweils zwei Fahrstreifen und einem Standstreifen wird durch Erweiterung und Umprofilierung des bestehenden Maasvlaktewegs (künftiger nördlicher Fahrstreifen) und den Bau eines neuen Fahrstreifens (künftiger südlicher Fahrstreifen) realisiert. Der bestehende Parallelweg (Maximaweg) wird beim Anschluss an das südliche Gelände um ungefähr 700 Meter verlängert.

Keine Behinderungen für Schienen- und Arbeitsverkehr beim Bau
Die Arbeiten werden stufenweise ausgeführt. Während der Realisierung des Projekts wird es keine Wegabsperrungen am Maasvlakteweg geben. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet und kann ungehindert fließen. Die Erschließung eines Teils der Maasvlakte ist in hohem Maße vom Maasvlakteweg abhängig. Die Containerterminals sowie andere Unternehmen auf der Maasvlakte sind Tag und Nacht in Betrieb, arbeiten mit komplexer Planung und sind in hohem Maße automatisiert. Eine Störung operationeller Prozesse oder der Erreichbarkeit dieser Unternehmen ist teuer.
Am Ort der Gleise, über die der Amaliaviaduct gebaut wird, werden die Arbeiten teilweise während dienstfreier Zeiten ausgeführt.

Architektonische Vision: hochwertiges Verarbeitungsniveau
Für den Prinses Amaliaviaduct wurde eine architektonische Vision entwickelt, die zum Landschaftsdesign der Maasvlakte passt. Ein qualitativ hochwertiges Verarbeitungsniveau hat beim Entwurf und der Realisierung des Projekts eine hohe Priorität. Das Baumaterial, das das Bauunternehmen Boskalis im Bau verwendet, ist das nachhaltige Beaumix.

Projektleiter Pim van Veenendaal von Boskalis über den Einsatz von Beaumix auf dem Prinses Amaliaviaduct

Referenzentwurf: Skizzen der architektonischen Vision der ZJA Zwarts & Jansma Architecten

Planung
Der Auftrag ist Ende 2016 an Boskalis Nederland B.V. erteilt worden. Der Bau findet vom August 2017 bis November 2018 statt.

Kontakt

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