Hafenentwicklung Dordrecht Inland Seaport

Seit 2013 ist der Hafenbetrieb Rotterdam für den Betrieb und die Entwicklung des Hafens von Dordrecht verantwortlich. Um das Potenzial des 290 Hektar großen Hafengebiets und des angrenzenden Gewerbegebiets optimal zu nutzen, arbeitet der Hafenbetrieb mit der Gemeinde Dordrecht und der Wirtschaft zusammen. In den letzten Jahren ist Dordrecht Inland Seaport zu einem attraktiven Hafen für die maritime Produktionsindustrie, Logistikunternehmen und Massengutumschlagsbetriebe entwickelt worden. Der Umschlag stieg im Zeitraum von 2013 bis einschließlich 2017 um über eine Million Tonnen auf über 3,7 Millionen Tonnen.

Über die Revitalisierung und Aufwertung des öffentlichen Raums hinaus ist auch die Anzahl der Unternehmen gestiegen und die bereits niedergelassenen Unternehmer haben stark in den Hafen investiert. Die Grünanlagen, Parkplätze und die Verkehrsinfrastruktur wurden verbessert und die Häfen vertieft. Es wurde ebenfalls ein Vertrag bezüglich besserer Regeldurchsetzung durch außerordentliche Ermittlungsbeamte aus Rotterdam sowie die Stadtverwaltung Dordrecht geschlossen. Die Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Dordrecht Hauptbahnhof wurden deutlich verbessert. Im Hafengebiet wurden außerdem das Investitions-Gewerbegebiet (BIZ) Louterbloemen und das Investitions-Gewerbegebiet (BIZ) Krabbenpolder gegründet, die gemeinsam kollektive Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit getroffen haben. Dies alles hat zu einer deutlichen Verbesserung des Investitionsklimas geführt.

Der am meisten landeinwärts gelegene Seehafen

Der Hafen von Dordrecht ist der am meisten landeinwärts gelegene Seehafen der Niederlande. Aufgrund seiner einzigartigen Lage in Kombination mit einer Wassertiefe von 9,45 Metern ist der Hafen sowohl für See- als auch für Binnenschiffe gut erreichbar. Außerdem ist das Gebiet auch über die Straße sowie über eine Güterschienenverbindung gut erreichbar. Diese Faktorenkombination macht das Gebiet für hafenbezogenes Business, wie zum Beispiel den Umschlag von Massengut, logistische Dienstleistungen und die maritime, herstellende Industrie außerordentlich geeignet. Die Revitalisierung und die Aufwertung richten sich auf die Optimierung des Investitionsklimas im Hafengebiet. Dabei fokussiert der Hafenbetrieb Rotterdam auf die Stärkung des maritimen Clusters.

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Entwicklungsvision

Als Betreiber des Dordrecht Inland Seaport hat der Hafenbetrieb Rotterdam eine langfristige Vision entwickelt. Neben der Erweiterung hafenbezogener Aktivitäten im Hafengebiet gehören die Stimulierung privater Investitionstätigkeit, nachhaltiger Entwicklungen und die Stärkung des Arbeitsmarktes in der Region zu den wichtigen Aspekten. In den kommenden Jahren stehen die weitere Optimierung des Investitionsklimas, die Entwicklung eines sauberen Energieclusters und das Stimulieren der sozialen Infrastruktur im Mittelpunkt. Das Ziel besteht darin, den Dordrecht Inland Seaport sichtbar und erfolgreich zu einem sehr vitalen und nachhaltigen Seehafengebiet zu entwickeln, das für hafenbezogene Unternehmen einen attraktiven Standort und für das Personal einen angenehmen Arbeitsort darstellt. Um dies zu erreichen, setzt der Hafenbetrieb konkret auf:

  • Stärkung der heutigen (see-)hafenbezogenen Aktivitäten;
  • Steigerung der Produktivität der Terminals und die optimale Nutzung des verfügbaren Platzes;
  • da, wo es notwendig ist, eine Verlegung der nicht hafenbezogenen Aktivitäten in Gewerbegebiete in der Umgebung, zum Beispiel zu Dordtse Killen;
  • eine Erweiterung des Hafenportfolios mit Fokus auf den Umschlag von trockenen sowie nassen Massengütern und Massenstückgut, Logistik und Distribution sowie maritime, herstellende Industrie;
  • eine Verbesserung des Erscheinungsbilds des Gebiets durch Investitionen in den öffentlichen Raum, unter anderem in die Grünanlagen und die Infrastruktur;
  • die Stärkung der Beziehungen mit den umliegenden Gebieten Westelijke Dordtse Oever (WDO) sowie der Stadt Dordrecht, unter anderem mittels Verbesserung der Erreichbarkeit.
  • Prüfung der Umsetzbarkeit der Entwicklung eines Clean Energy Hub auf dem Duivelseiland in Kooperation mit der Wirtschaft.

Revitalisierung Louterbloemen

Einen Teil der Entwicklungsvision stellten die Revitalisierung und die Aufwertung des Gewerbegebiets Louterbloemen dar. Dieses Gewerbegebiet wurde in den sechziger Jahren entwickelt und umfasst ungefähr siebzig niedergelassene Unternehmen. Die Gemeinde Dordrecht hat gemeinsam mit dem Hafenbetrieb Rotterdam ungefähr 4 Millionen Euro in ein „Make-over“ von Louterbloemen investiert, welches unter anderem aus der Neueinrichtung des öffentlichen Raums bestand. Es wurde ebenfalls ein Vertrag bezüglich besserer Regeldurchsetzung durch außerordentliche Ermittlungsbeamte aus Rotterdam sowie die Stadtverwaltung Dordrecht geschlossen.

Raum für Unternehmen

In den kommenden Jahren stehen die Steigerung der Produktivität der Terminals und die optimale Nutzung des verfügbaren Platzes im Mittelpunkt. Auf diese Weise möchte der Hafenbetrieb Rotterdam den niedergelassenen Unternehmen Raum für Wachstum bieten. Die Optimierung des Wilhelminahaven steht ebenfalls auf dem Programm, unter anderem mit mehr Liegeplätzen für die Binnenschifffahrt und einem Schubbootfach. Damit entwickelt sich Dordrecht wirklich zu einem Hotspot für Massengutumschlag, maritime Produktionsindustrie und Logistikdienstleister.

Studienprojekt Clean Energy Hub

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaft möchte der Hafenbetrieb Rotterdam Duivelseiland zu einem starken und sauberen Energie-Cluster entwickeln. Es soll aus Lagerung, Distribution, Produktion/Erzeugung und Bunkern/Tanken sauberer Energie bestehen. Die Entwicklung eines Clean Energy Hub auf dem Duivelseiland passt zur Strategie des Hafenbetriebs Rotterdam, als Betreiber des größten europäischen Hafens eine Vorreiterrolle bei der Energiewende Europas zu spielen. Darüber hinaus trägt der Cluster – für Unternehmen der Logistikkette – zur nachhaltigeren Gestaltung der Lieferkette bei. Durch Unterzeichnung einer Absichtserklärung in der sich der Hafenbetrieb Rotterdam und PitPoint.LNG auf die Realisierung einer Multifuel-Bunkerstation verständigten, wurden die ersten Schritte zur Entwicklung eines starken und sauberen Energieclusters getan. Zur Umsetzung des Konzepts „Clean Energy Hub“ ermutigt der Hafenbetrieb Rotterdam Unternehmen der Kette des sauberen Industriesektors (Erzeugung, Umspannung, Lagerung, Bunkern, Wartung und Distribution) dazu, über die weitere Entwicklung mitzudenken.

Artist impression clean energy hub havenontwikkeling Dordrecht Inland Seaport

Verfügbar: Grundstück und Gebäude

Im Dordrecht Inland Seaport steht noch ein Grundstück in Erbpacht zur Verfügung. Das Grundstück an der Kilkade 7 wird in Rücksprache mit potenziellen Kunden noch entwickelt. Diverse Gebäude und Lagerhallen werden auch zur Miete oder als Kaufobjekte angeboten.

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Kontakt

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Wenden Sie sich bitte an:

Rik Dalmeijer
Gebiedsmanager

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