Hafenentwicklung im Eemhaven

Der Eemhaven in Rotterdam wird auf einzigartige Weise neu gestaltet. Das historisch wertvolle Hafengebiet wird weiter erschlossen und zu einem Shortsea-Cluster erweitert. Im Eemhaven arbeiten verschiedene Dienstleister zusammen an einer optimalen Kette, die sich auf Shortsea-Container konzentriert. Der Hafen bietet eine ausgezeichnete Verbindung zum Hinterland und einen trimodalen Anschluss zur effizienten Abfertigung von Shortsea-Containern und Kühlcontainern.

Eemhaven

Historisch bedeutender Hafen

Der Eemhaven hat eine bedeutende Geschichte. 1966 begann hier der Containerumschlag in den Niederlanden. European Container Terminals (ECT) gründete auf dem Gelände den ersten Containerterminal in Rotterdam. Bis Ende 2015 gab es im Eemhaven sowohl Shortsea- als auch Deepsea-Aktivitäten. Durch die Anlegung der 2. Maasvlakte ist ein großer Teil des Deepsea-Containerumschlags inzwischen dort konzentriert. Die dadurch verfügbar gewordenen Flächen (u. a. durch die Schließung des ECT Home Terminals Ende 2015) werden nun neu entwickelt.

Die Neuentwicklung bietet Chancen

Durch die Verlagerung von Deepsea-Aktivitäten entsteht im Eemhaven Platz. So können vorhandene Unternehmen zu optimalen Standorten umziehen, um die Logistikkette möglichst gut zu unterstützen. Einige Unternehmen erweitern dabei ihre Anlage. Zudem bietet die Neuentwicklung Chancen zur Ansiedlung von Unternehmen mit neuen Dienstleistungsangeboten.

Rotterdam Cool Port

Eines davon ist der Rotterdam Cool Port: ein vollständig spezialisiertes, modernes Cross-Docking- / Verteilzentrum für Kühl- und Gefriergut. Das Kühl- und Gefriergutlager mit 40.000 Palettenplätzen bietet alle Einrichtungen zum Umpacken, Verpacken und Sortieren von Kühl- und Gefriergut. Die erste Phase des Rotterdam Cool Ports wird voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2017 operationell sein. Eine Erweiterung für diesen speziellen Ladungsstrom in einer zweiten Phase gehört zu einer Möglichkeit im Hafengebiet.

Cross-Docking und Empty Depot

Eine weitere Bestrebung des Hafenbetriebs außer dem Cool Port ist die Ansiedlung einer Cross-Docking-Anlage für konventionelle Güter. Hier können Container effizient und sorgfältig in Anhänger umgepackt werden und umgekehrt. Die vorhandene Empty-Depot-Kapazität wird zur Unterstützung des Wachstums des Shortsea Clusters ausgebaut.

Lage und Hinterlandverbindungen

Der Eemhaven liegt ca. 30 km landeinwärts und hat durch die strategische Lage u. a. an den Autobahnen A4 und A15 eine schnelle Anbindung an das Hinterland. Alle denkbaren Modalitäten liegen in unmittelbarer Nähe. So ist auch das Rail Service Center Rotterdam (RSC) im Hafengebiet angesiedelt. Shortsea-Transporte können im Eemhaven per Lkw, Bahn oder Binnenschifffahrt weiter zu ihrem Bestimmungsort befördert werden.

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Alle Angaben zum Eemhaven

  • Das Hafengebiet ist vollständig auf den Shortsea-Containerumschlag ausgerichtet.
  • A-Standort im Rotterdamer Hafen
  • Ausgezeichnete Kühleinrichtungen im Rotterdam Cool Port
  • Cross-Docking-Einrichtungen in Entwicklung
  • Effiziente und zuverlässige intermodale Verbindungen (Bahn, Binnenschifffahrt und Lkw) durch die günstige Lage in der Nähe der Autobahnen A4 und A15 sowie des Rail Service Centers
  • Empty Depots-Kapazität

Kontakt

Für weitere Informationen zu diesem Thema, nehmen Sie Kontakt auf zu:

Annette van Ketel
Business Manager Containers, Shortsea
+31 (0)6 5549 1295
Lida van ’t Veer
Business Manager (Tank) Containers Depots
+31 (0)6 2039 9462

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