Maaskade: Erneuerung von 500 Metern Kai

Im Dezember 2015 sind hier ungefähr 40 Meter Kai eingesunken. Eine Untersuchung hat ergeben, dass nicht nur der beschädigte Teil neu gebaut werden sollte, denn die Kaianlage erfüllt die gegenwärtigen technischen Anforderungen nicht mehr. Der ursprüngliche Kai stammt aus dem Jahr 1892.

Maaskade: Erneuerung von 500 Metern Kai

Der Ersatz von 500 Metern Kai ist eine gute Lösung. Auch zum Vorteil des Lebenskomforts der Bewohner und der Unternehmen auf Noordereiland, denn die Wahrscheinlichkeit einer Überschwemmung wird damit deutlich gesenkt.

Ronald Paul, Geschäftsführer Operations Hafenbetrieb

Weniger Wasserschäden

Nach den Statistiken des Rijkswaterstaat steht das Noordereiland durchschnittlich ein Mal pro Jahr unter Wasser. Die Insel gehört zum Gebiet außerhalb der Deiche. Gesetzlich liegt das Risiko der Überschwemmung und ihrer möglichen Folgen in der Verantwortung der Bewohner und Unternehmen selbst. Der Hafenbetrieb sieht den Bau von 500 Metern neuen Kais als eine Chance, die Wasserschäden für die Bewohner und Unternehmen einzudämmen und in die Wohnumgebung zu investieren. Der Kai ist jetzt zwischen +2,55 und +2,70 Meter (NAP = Amsterdamer Peilhöhe) hoch. Er wird auf +3,00 Meter (NAP) erhöht. Durch die derzeitige Erhöhung des Kais wird die Gefahr einer Überschwemmung der Maaskade auf einmal alle zehn Jahre gesenkt.

Vorbereitung

Der Hafenbetrieb hat 2016 und 2017 Untersuchungen im Hinblick auf die Ursache des eingesunkenen Kaibereichs sowie zum baulichen Zustand der in diesem Gebiet befindlichen Gebäude durchgeführt. Die Untersuchungen zum baulichen Zustand dienten dazu, einen guten Einblick in die Sicherheitslücken der Gebäude zu erhalten, so dass diese bei den Bauarbeiten berücksichtigt werden können. Diese Untersuchung hat ergeben, dass der bauliche Zustand der Gebäude häufig unbekannt ist. Der Hafenbetrieb geht kein Risiko ein und hat die Bauweise gemeinsam mit dem Bauunternehmen Hakkers B.V. entsprechend abgestimmt.

Der Hafenbetrieb hat 2016 angefangen, einen neuen Kai zu entwerfen. Der erste Entwurf einer neuen Kaimauer entsprach, im Hinblick auf den Erhalt der ursprünglichen Ausstrahlung, nicht den Anforderungen des Bauprüfungsausschusses der Stadt Rotterdam. Der Hafenbetrieb hat einen neuen Entwurf vorgelegt, der den Anforderungen der Stadt sowie den relevanten Sicherheitsnormen entspricht.

Binnenschifffahrt

Die Liegeplatzfunktion der Maaskade bleibt weiterhin bestehen. Da die derzeitige Bodentiefe für den Kai derzeit von NAP -2,50 bis -5,00 Meter variiert, ist diese nur für Binnenschiffe mit einem Tiefgang zwischen 0,8 und 3,30 Meter geeignet. Die Anlegemöglichkeiten für die Binnenschifffahrt sind daher begrenzt. Die ursprünglich geplante neue Tiefe belief sich auf NAP -5,20 Meter, die für Schiffe mit einem Tiefgang von 3,50 Meter wäre. Eine Untersuchung der an der Maaskade gelegenen Gebäudefundamente hat jedoch ergeben, dass es nicht wünschenswert ist, einen tiefen Kai zu graben. Aus diesem Grund wurde die Entscheidung zugunsten der Anlegung einer einheitlichen, geringeren Tiefe von NAP -3,65 Meter entlang der Maaskade getroffen. Hiermit wird der Liegeplatz für Schiffe mit einem Tiefgang von 1,90 Metern gewährleistet.

Seit Mitte August 2018 ist die Liegeplatzfunktion der Maaskade aufgehoben. In Abhängigkeit von der definitiven Planung des noch zu selektierenden Bauunternehmers wird die Liegeplatzfunktion ab Oktober 2019 wieder zur Verfügung stehen. Bis zu diesem Zeitpunkt wird das Arbeitsgebiet auf dem Wasser mit Tonnen markiert.

Stand der Dinge

Die Gespräche und die Abstimmung mit der Stadt zu den Aspekten Bauphasen, Parken, Kanalisation und Ausstrahlung des neuen Kais sind abgeschlossen. Am 4. Juni 2018 erhielt Der Hafenbetrieb die Baugenehmigung der Gemeinde Rotterdam für den Austausch von ca. 500 Metern Kai an der Maaskade. Dies passierte später als erwartet. Während der sechswöchigen Einspruchsfrist wurden keine Einsprüche eingelegt.

Durch eine Verzögerung bei der Erteilung der Umweltgenehmigung (Bau) wurde die vorgesehene Planung des Neubaus an der Maaskade geändert. Das Ausschreibungsverfahren wurde nach hinten verschoben, sodass die definitive Auswahl des Bauunternehmens (Vergabe) anstatt Mitte Juli erst Mitte August stattfand. Der Hafenbetrieb wählte das Bauunternehmen Hakkers B.V. für die Durchführung der Erneuerung der Kaimauer der Maaskade aus. Die Hakkers B.V. hat inzwischen mit den Vorbereitungen für die Bauarbeiten begonnen, die ab Ende Oktober durchgeführt werden. Der Neubau kann Mitte Dezember 2019 fertiggestellt sein.

Bauphasen

Der Neubau an der Maaskade wird vom Bauunternehmer Hakkers B.V. in zwei Phasen durchgeführt. In der ersten Phase wird die Kaimauer an der Westseite der Maaskade bis an die Thorbeckestraat ausgetauscht, auf Höhe der Hausnummern 156 bis 119. In der zweiten Phase finden die Bautätigkeiten an der Ostseite der Maaskade statt, auf Höhe der Hausnummern 116 bis 95. Da die neue Kaimauer auf NAP +3 Meter erhöht wird, legt Hakkers B.V. eine neue Regenwasserkanalisation an. Dies ist erforderlich, da das Wasser nicht mehr von selbst über den Kai in die Maas fließt.

Vorgehensweise

Nachdem die Vorbereitungen für die Bautätigkeiten (Zäune, Lärmschutztücher und Aufstellen der Bauhütte, Anliefern von Baumaterialien u. Ä.) abgeschlossen sind, beginnt Hakkers B.V. mit der Anbringung einer Hilfsdammwand und dem Entfernen der alten Kaimauerkonstruktion. Um Behinderungen der Umgebung einzuschränken, wird die alte Konstruktion zerschnitten und abgerissen anstatt zerschlagen. Anschließend bringt Hakkers B.V. die neue Kaikonstruktion und deren Verankerung an. Die Verankerung wird durch die neue Kaimauer tief im Untergrund angebracht, um die Konstruktion zusätzlich zu verstärken. Am Ende jeder Phase wird der Bau der neuen Kaikonstruktion abgeschlossen, und das vorhandene Pflaster wieder angebracht.

Behinderungen einschränkende Maßnahmen

Der Hafenbetrieb und Hakkers möchten die durch den Bau verursachten Behinderungen an der Maaskade für die Bewohner so weit wie möglich beschränken. Wir können nicht vermeiden, dass es während des Neubaus zu Behinderungen kommen wird. Deshalb werden Maßnahmen zur Einschränkung von Behinderungen für eine sichere Baustelle viel Aufmerksamkeit gewidmet, ebenso wie Lärm und Erschütterungen, Schmutz und Staub, Beleuchtung, Bäumen und der Erreichbarkeit von Straßen, Fußwegen, Parkplätzen und Gebäuden.

Kommunikation und Erreichbarkeit

Der Hafenbetrieb Rotterdam und Hakkers B.V. legen großen Wert auf eine rechtzeitige und klare Kommunikation sowie eine gute Erreichbarkeit der Anwohner während des Austauschs der Maaskaimauer. Hakkers B.V. organisiert deshalb jeden Donnerstag zwischen 10.00 und 11.00 Uhr eine Sprechstunde in der Bauhütte auf der Maaskade (gegenüber von Haus Nr. 155 bis 166). Für Schadensereignisse wie Feuer, Diebstahl, unbefugtes Betreten der Baustelle und Ähnliches ist Herr Wiechert van der Blom, Bauleiter von Hakkers B.V., telefonisch unter der Notrufnummer 06-51079282 erreichbar. Für Fragen, Anmerkungen und Beschwerden ist Hakkers B.V. unter maaskade@hakkers.com erreichbar. Für direkte Angelegenheiten ist Herr Cornee Schaap, Projektkoordinator von Hakkers B.V., telefonisch unter 06-53104877 erreichbar.

Bewohner, Unternehmen, Binnenschiffer und andere Interessenten werden vom Hafenbetrieb und Hakkers B.V. unter portofrotterdam.com/maaskade, mit Informationsveranstaltungen, Tagen der offenen Tür und diesem Newsletter über den Neubau an der Maaskade auf dem Laufenden gehalten. Haben Sie Interesse an diesem Newsletter, melden Sie sich dann über das Kontaktformular unter Angabe des Projekts Maaskade an.

Maaskade: Erneuerung von 500 Metern Kai

Kontakt

Für weitere Informationen zu diesem Thema, nehmen Sie Kontakt auf zu:

Anouska Hoogendoorn
Communicatie Adviseur
+31 (0) 10 252 1053

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