Theemswegtrasse

Im Rotterdamer Hafengebiet wird die Hafenbahnlinie, der erste Teil der Betuweroute, verlegt. Die neue Trasse mit der Bezeichnung „Theemswegtracé“ wird in 2021 realisiert sein und ist eine Lösung für die Problematik an der Calandbrücke bei Rozenburg.

Die Theemswegtrasse ist ca. 4 km lang und verläuft vom Merseyweg über eine erhöhte Bahnbrücke entlang dem Theemsweg und über den Neckarweg bis zum Moezelweg. Die Bahnlinie passiert zwei Bogenbrücken (am Thomassentunnel und an der Rozenburgschleuse) und trifft bei der A15 wieder auf die vorhandene Bahnstrecke. Für die Anlegung der Theemswegtrasse sind Änderungen an Straßen, an der Bahn sowie an Kabeln und Leitungen erforderlich.

Problematik des Bahntransports

Die Theemswegtrasse ist eine Lösung für die Problematik an der Calandbrücke bei Rozenburg. Diese Stahlhubbrücke für den Bahnverkehr, Straßenverkehr und langsamen Verkehr im Rotterdamer Hafengebiet ist das Bindeglied in der Betuweroute zum Hinterland. Für die Seeschifffahrt ist die Hubbrücke die Zufahrt zum Brittanniëhaven. Für den Bahnverkehr wird ein Kapazitätsengpass prognostiziert, und zwar aufgrund der voraussichtlichen Zunahme des Bahnverkehrs und auch des Seeschifffahrtsverkehrs von und zum Brittanniëhaven.

Bedeutung der Erreichbarkeit des Rotterdamer Hafens

Gute Erreichbarkeit und eine gute Verbindung zum Hinterland sind für den Hafen von Rotterdam von großer Bedeutung, sowohl über Land und per Bahn als auch über das Wasser. Aus diesem Grund investiert der Hafenbetrieb in die Theemswegtrasse, zusammen mit dem niederländischen Staat und der Europäischen Union. Der Hafenbetrieb Rotterdam koordiniert und realisiert das Projekt in Zusammenarbeit mit ProRail. Das niederländische Ministerium für Infrastruktur und Umwelt bereitet die Beschlussfassung vor.

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