Port Waste Catch

Innovativer. Sauberer. Nachhaltiger. Make it happen.

Initiative des Hafenbetriebs hinsichtlich des Kunststoffabfalls im Wasser

In unseren Ozeanen und Meeren treibt zunehmend mehr Kunststoffabfall. Es handelt sich um eine weltweite Problematik, die auch unseren Hafen betrifft. Der Hafenbetrieb Rotterdam möchte in die Verringerung des Kunststoffmülls im Wasser investieren und hat die Initiative ergriffen, den Markt ein System entwickeln zu lassen, mit dem man insbesondere treibenden und schwebenden Kunststoffabfall aus dem Hafen und den Hafenbecken entfernen kann, bevor er ins Meer gelangt. Demnächst beginnen wir mit einem Pilotprojekt, bei dem wir einige dieser Systeme in unserem Hafen testen.

Der Hafenbetrieb ist auch eng am Start-up-Beschleuniger Port XL beteiligt. Eines dieser Startups hat ein dynamisches Sammelsystem zur Sammlung von Kunststoffabfall entwickelt. Auch dieses System werden wir testen.
Das Pilotprojekt dauert etwa ein halbes Jahr. Dadurch gewinnen wir ein besseres Bild der Möglichkeiten und können eine Entscheidung hinsichtlich des weiteren Vorgehens treffen.
Im Verlauf des Pilotprojekts lassen wir auch untersuchen, wohin der Kunststoffabfall nach der Ankunft in unserem Hafen gelangt. Gelangt er weiter ins Meer, bleibt er komplett in unseren Häfen oder liegt die Situation zwischen diesen Möglichkeiten?

‘Kunststoffmüll im Wasser

Die Verunreinigung der Ozeane, Tiere, die Kunststoff als Futter ansehen und Schäden für den Menschen: Kunststoffabfall in treibender oder schwebender Form ist schon seit Langem ein Thema der Diskussion. Die Meere und Ozeane erstrecken sich auf 72 % der Erdoberfläche und sind unsere wichtigsten Sauerstoffquellen. Für mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung sind die Ozeane sogar die Hauptnahrungsquelle. Dennoch gelangt zunehmend mehr Kunststoff- und Plastikabfall in Meere und Ozeane: Wir können den Kunststoffabfall im Wasser nicht ignorieren.

Nachhaltiger Hafen

Der Hafenbetrieb strebt den Titel „nachhaltigster Hafen“ an. Gemeinsam mit Kunden und Interessengruppen setzt sich der Hafenbetrieb für Methoden ein, die darauf abzielen, dass unser Hafen zunehmend sauberer und nachhaltiger wird. Ein solcher Hafen verbessert zudem die Lebensqualität für Nutzer und Anwohner. Als Unterzeichner der Vereinbarung zum Kunststoff-Kreislauf „Kunststof Ketenakkoord“ strebt der Hafenbetrieb eine sichtbare Verringerung des Kunststoffabfalls im Meer und in Binnengewässern bis 2020 an und zielt außerdem auf die Ansiedlung von Unternehmen zur Kunststoffverarbeitung in Rotterdam ab.

Innovation

Rotterdam ist nicht nur ein nachhaltiger Hafen, sondern zeichnet sich auch durch Innovation aus. Daher ergreift der Hafenbetrieb die Initiative zur Entfernung des Mülls, bevor dieser ins Meer gelangt. Der Fokus liegt auf treibendem und schwebendem Kunststoffabfall, wobei der sonstige Abfall zusätzlich anfällt. Im Rahmen der Initiative Port Waste Catch soll der Abfall an Stellen im Hafen entfernt werden, an denen er sich auf natürliche Weise anhäuft. Der Hafenbetrieb sucht daher ein System, das eine Lösung für alle Schritte in der Struktur der Abfallverarbeitung bietet, nicht nur für die Einsammlung von Abfall, sondern auch für den Abtransport, die Verarbeitung und Wiederverwendung.

Ziele und Bedingungen

Das Projekt Port Waste Catch kann sowohl ortsfest als auch mobil umgesetzt werden. Wichtig ist, dass die Leistungen messbar sind, mit dem Endergebnis, dass im Hafen keine sichtbare Anhäufung von Kunststoffabfällen im Wasser mehr feststellbar sind. Der Hafenbetrieb stellt Mittel zur Ausarbeitung zur Verfügung. In welcher Form und in welchem Maße richtet sich nach den Möglichkeiten und der Umsetzbarkeit der systemen. Die Lösungen werden des Weiteren nach folgenden Kriterien beurteilt: CO2-Leistungen, nach der Nachhaltigkeit von Energiequellen und der gesamten Struktur der Einsammlung, des Abtransports und der Verarbeitung. Außerdem muss das Projekt Port Waste Catch auch einige Rahmenbedingungen erfüllen. Wir stellen folgende Anforderungen:

  • Es darf der Flora, Fauna oder (Lebens-) Umwelt keinen Schaden zufügen.
  • Es werden spezielle Anforderungen an die Schallemission gestellt.
  • Die Sicherheit für die Schifffahrt und Anwohner darf nicht in Gefahr kommen.
  • Es darf die Schifffahrt und die normalen Abläufe im Hafen nicht behindern.
  • Die Anlagen müssen möglichst gut in die Umgebung passen.

Weitere informationen

Hätten Sie gerne nähere Informationen? Schicken Sie eine E-Mail an: Port Waste Catch

Choose your language

The page is not available in chosen language.

Go to the front page