Pressemitteilung

Nautische Jahreszahlen

Im vergangenen Jahr kamen 29.475 Seeschiffe im Rotterdamer Hafen an. Es waren 200 weniger als im Vorjahr (29.646) und genauso viele wie im Jahr 2013 (29.436). Die Zahl der Unfälle sank von 129 auf 118 bei knapp einer Million Schifffahrtsbewegungen (See- und Binnenschifffahrt). Darunter gab es 14 Unfälle bei der Freizeitschifffahrt. „Ganz schön viele für eine so kleine Gruppe der Wasserwegnutzer. In diesem Bereich möchten wir dieses Jahr etwas tun“, sagt der Hafenmeister René de Vries heute – Dienstag, 8. Januar – in seinem Büro im World Port Center. „Wir werden der Gemeinde helfen, Ihr Ziel zu verwirklichen, mehr von der Lage am Wasser zu profitieren und die Freizeit- und Passagierschifffahrt zu promoten. Wir sitzen alle in einem Boot.“

Unter den 118 Vorfällen gab es bedauerlicherweise fünf „ernsthafte Unfälle“. Das sind genauso viele wie in den Jahren 2012, 2013, 2014 und 2015, jedoch mehr als 2016 und 2017. Über das Ölleck der Bow Jubail hinaus stieß ein Wassertaxi mit einer Schaluppe zusammen, sank ein Freizeitboot, lief ein Patrouillenboot bei einer Probefahrt auf Grund und wurde ein Lastkahn zwischen der Kaimauer und einem Schiff eingeklemmt.

Sport- und Freizeitschifffahrt

„Wir sind alle in einem Boot“ („Varen doe je samen“) lautet der Name einer landesweiten Plattform für professionelle Schifffahrt und Freizeitschifffahrt, es könnte jedoch auch ein Credo für unsere Politik im Jahr 2019 sein, meint De Vries. „Letzten Sommer wurden wir durch einen Vorfall zwischen einer Schaluppe mit Passagieren und einem Wassertaxi aufgerüttelt. Es war ein ernster Unfall und hätte noch viel ernsthafter sein können. Hinsichtlich des Risikos bilden die Passagierschifffahrt und die Freizeitschifffahrt eine besondere Kategorie, da die Personen an Bord sehr verwundbar sind. Die Gemeinde Rotterdam hat sehr ehrgeizige Pläne und als Hafenmeister trage ich gerne dazu bei. Die Stadt, der Fluss und die Schifffahrt müssen nebeneinander bestehen können. Für den Hafenbetrieb ist dabei die Sicherheit von primärer Bedeutung.“

Der Hafenmeister hat aus einem neuen Risiko-Assessment mit Stakeholdern Schlüsse gezogen. Die gesetzlichen Regelungen bezüglich der Geschwindigkeitsbegrenzungen im Uferbereich und beim Rein- und Rausfahren in die Häfen muss den Wasserwegnutzern bewusster werden und der Hafenbetrieb muss das Fahrverhalten intensiver kontrollieren. Es geht dabei um ganz grundsätzliche Regeln wie einander beachten, Rücksicht nehmen aufeinander, sorgfältig fahren, gerade aus überqueren, deutlich angeben was man tut und sich selbstverständlich an die Verkehrsregeln halten.

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