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Hafengesundheitsbehörde

11 Mai 2021
Wie können wir Ihnen helfen?

Die Rotterdamer Hafengesundheitsbehörde ist für die Gesundheit im Hafengebiet verantwortlich.

Bei einem Notfall oder einem Unfall an Bord

Bei einem Notfall oder einem Unfall an Bord können Sie beim Hafenkoordinationszentrum oder 112 direkt Erste Hilfe anfordern.

Bekämpfung von Infektionskrankheiten

Eine wichtige Aufgabe der Hafengesundheitsbehörde ist die Bekämpfung von Infektionskrankheiten.

Coronafälle an Bord im Hafen melden

Sollten während des Hafenaufenthaltes dennoch Krankheitsfälle an Bord auftreten, ist eine Meldung zwingend erforderlich. T: +31 (0)10-2521000.

Hier finden Sie nähere Informationen zum Thema Gesundheit. Seit der Gründung der Hafengesundheitsbehörde im Jahr 2009 fungiert das Hafenkoordinationszentrum als Ansprechstelle für Schiffsführer, Besatzungsmitglieder und andere Akteure, die im Rotterdamer Hafen aktiv sind.

Hafen-Koordinationszentrum

STÖRFALL-LEITER

Zusätzlich zur Feuerwehr, der Polizei und dem Gesundheitsdienst GHOR ist die Hafenmeisterei eine der Notfallhilfedienste der Gemeinde. Das Hafenkoordinationszentrum ist direkt mit den Meldezentralen anderer Hilfsdienste verbunden.

Port Health Authority Rotterdam

Die Hafengesundheitsbehörde Rotterdam ist eine Zusammenarbeit zwischen den folgenden Parteien:

Bekämpfung von Infektionskrankheiten

Eine wichtige Aufgabe der Hafengesundheitsbehörde ist die Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Infolge des intensiven internationalen Verkehrs können sich Infektionskrankheiten heute weitaus schneller verbreiten als früher. Darum wird der Bekämpfung von Infektionskrankheiten weltweit verstärkt Aufmerksamkeit gewidmet. Die SARS-Epidemie im Jahr 2003 war für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) direkter Anlass für eine Überarbeitung ihrer „Internationalen Gesundheitsvorschriften“ (IGV). Mit der Unterzeichnung der neuen IGV im Jahr 2005 bestätigten die Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation, sich für diese internationalen Vereinbarungen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten einzusetzen. In den Niederlanden wurden die IGV zum 1. Dezember 2008 in das Gesetz über die öffentliche Gesundheit (Wet Publieke Gezondheid) übernommen. Für den Hafen von Rotterdam bedeutet das, dass für den Fall des Ausbruchs einer Infektionskrankheit ein Notfallplan, ein Quarantäneraum und ein Krisendienst existieren müssen.

Mehr über Infektionskrankheiten.

Vaccines 4 seafarers

Coronavirus

Aktualisierung zum 5. November 2021

Impfung von Seeleuten

Ab Mittwoch, dem 1. September 2021, wird der Geltungsbereich des niederländischen COVID-19-Impfprogramms für Seeleute auf alle Seeleute ausgeweitet, die auf Schiffen arbeiten, die die Häfen Delfzijl-Eemshaven, Amsterdam-IJmuiden, Rotterdam-Dordrecht-Moerdijk und Flushing Terneuzen anlaufen. Die Staatsangehörigkeit des Seemanns oder die Registrierung (Flagge) des Schiffes stellen keine Beschränkung dar. Ausgenommen sind jedoch Seeleute, die auf Fischereifahrzeugen (mit Ausnahme von Trawlern), Regierungsschiffen, Jachten und Schiffen arbeiten, die nicht in der internationalen Fahrt eingesetzt werden. Die Impfung wird von der Arbo Unie durchgeführt.

Impftermine können nur von Arbeitgebern oder Schiffsagenten vereinbart werden, die ihren Sitz in den Niederlanden haben. Um Impftermine vereinbaren zu können, müssen die Parteien zunächst ein Konto anlegen, was hier geschehen kann. Mit der Einrichtung des Kontos erklärt man sich mit den Bedingungen der Arbo Unie einverstanden und wird von dieser als zugelassener Geschäftspartner anerkannt. Die geltenden Verfahren - die Allgemeinen Informationen und Teil I (niederländische Seehäfen) - können von der KVNR-Website heruntergeladen werden.

Die Impfung am Flughafen Schiphol steht nur Seeleuten zur Verfügung, die auf niederländischen Schiffen arbeiten (Schiff oder Schiffsführer, die in den Niederlanden registriert sind). Die Impfung wird von KLM Health Services durchgeführt. Die geltenden Verfahren - die Allgemeinen Informationen und Teil II (Flughafen Schiphol) - können von der KVNR-Website heruntergeladen werden.

Bei Fragen können Sie uns eine E-Mail schicken.

Krankheitsfälle an Bord im Hafen melden

Sollten während des Hafenaufenthaltes dennoch Krankheitsfälle an Bord auftreten, ist eine Meldung zwingend erforderlich. Dies gilt auch für erzählende und ausfahrende Schiffe. Hierfür können Sie sich mit dem Hafenkoordinationszentrum telefonisch unter +31(0)10-2521000 in Verbindung setzen.

Port Health Authority Rotterdam (PHAR)

Die Port Health Authority Rotterdam beschäftigt sich mit der Bekämpfung von Infektionskrankheiten im Rotterdamer Hafen. Das Hafenkoordinierungszentrum (Haven Coördinatie Centrum) ist der Ansprechpartner für Schiffe, Besatzung und sonstige Partner, die im Rotterdamer Hafen tätig sind. Partner, die an der PHAR beteiligt sind unter anderem: städtischer Gesundheitsdienst (GGD) Rotterdam-Rijnmond, Port Health Centre, Erasmus Medisch Centrum Rotterdam (EMC), königlich-niederländische Rettungsgesellschaft KNRM), Küstenwache, Sicherheitsregion Rotterdam-Rijnmond, niederländische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Seehafenpolizei, Radio Medizinischer Dienst, Hafenbetrieb Rotterdam und der (Reichs-)Hafenmeister. Im Hinblick auf COVID-19 (Corona) tragen die Abteilung Hafenmeister und der städtische Gesundheitsdienst Rotterdam-Rijnmond (GGD) eine koordinierende Verantwortung und stimmen diese täglich aufeinander ab.

Gelbe Fahne (Quarantäne)

In den Niederlanden wird die MDoH benutzt, um den Behörden mögliche Infektionskrankheiten zu melden. In manchen Ländern wird dazu eine gelbe (Quarantäne-)Flagge eingesetzt. Das ist in den Niederlanden nicht erforderlich. Sobald ein Schiff eine MDoH eingereicht hat und vom städtischen Gesundheitsdienst beurteilt wurde, wird dem Kapitän mitgeteilt, ob zusätzliche Maßnahmen erforderlich sind.

Wenn ein Schiff doch noch eine gelbe Flagge gehisst hat, ersuchen wir, dies dem Hafenkoordinierungszentrum zu melden (0031 10 252 1000 oder UKW Kanal 11). Sollten sich wichtige Änderungen ergeben, werden Sie über die Website der PHAR diesbezüglich informiert.

Verschärfung des Verfahrens Maritime Declaration of Health (MDoH)

Der Hafen von Rotterdam verlangt seit März 2020 von allen Seeschiffen, die den Hafen von Rotterdam anlaufen, eine gültigeMaritime Declaration of Health (MDoH) Ungeachtet des Gesundheitszustands an Bord. Ab dem 1. September 2021 muss die MDoH vom Agenten über Portbase (PCS) an das Harbour Coordination Center übermittelt werden. Die MDoH muss mindestens 6 Stunden vor der Ankunft an den Pilot Boarding Place (PBP) übermittelt werden und darf nicht älter als 24 Stunden sein. Im Falle eines positiven MDoH leitet der Hafen Rotterdam das MDoH an den regionalen GGD weiter.

Diese Verpflichtung gilt auch für Fischereifahrzeuge, die auf internationaler Fahrt sind (und auch ausländische Häfen anlaufen). Darüber hinaus kann die Hafenbehörde (Abteilung Hafenmeisterei) in bestimmten Fällen ausdrücklich die Entsendung eines MDOH verlangen. Alle Symptome und/oder Beschwerden über Corona müssen immer über einen MDOH gemeldet werden.

Das Hafenkoordinierungszentrum koordiniert die folgenden Schritte und ersucht den städtischen Gesundheitsdienst Rotterdam-Rijnmond um eine Empfehlung in Bezug auf die Meldung. Darüber hinaus halten wir uns an die nationalen Richtlinien. Damit die Verbreitung des Coronavirus möglichst stark eingeschränkt wird, lautet die Empfehlung, die Hygienemaßnahmen zu beachten.

Das sind folgende:

  • 1,5 Meter Abstand halten
  • Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände.
  • Husten und niesen Sie in die Armbeuge.
  • Benutzen Sie Papiertaschentücher und werfen Sie diese nach einmaliger Benutzung direkt weg.
  • Fassen Sie Ihre Nase, Ihren Mund und Ihr Gesicht so wenig wie möglich an.
  • Verzichten Sie aufs Händeschütteln.
  • Auch ist es sehr wichtig als Arbeitgeber, die Empfehlungen der Behörden im Hinblick auf Ihre Arbeitnehmer zu befolgen. Auf diese Weise vermeiden wir eine (mögliche) Ansteckung unserer Mitarbeiter und eine eventuelle Infektion von an Bord gehenden Mitarbeitern.

Zusätzliche Regeln

Die folgenden Regeln gelten für Seekreuzfahrtschiffe: Abkommensrahmen für Hochseekreuzfahrtschiffe. (auf Englisch)
Die folgenden Regeln gelten für Flusskreuzfahrten: Neuer zusätzlicher Rahmen für den Neustart der Flusskreuzfahrt Niederlande | LCI-Richtlinien (rivm.nl)

Obligatorische Quarantäne für Reisende aus sehr risikoreichen Gebieten (Verpflichtung, zu Hause oder in Ihrer Unterkunft zu bleiben) (Niederländische Regierung)

Verfahren für die Meldung von Infektionskrankheiten

Befindet sich eine Person an Bord, die (vermutlich) an einer Infektionskrankheit leidet? Arbeiten Sie im Rotterdamer Hafen und vermuten oder wissen Sie, dass sich an Bord eines Schiffs ein Patient mit einer ansteckenden Krankheit befindet? Melden Sie dies dann bitte der Hafengesundheitsbehörde (Port Health Authority). Die Hafengesundheitsbehörde muss im Falle einer Infektionskrankheit rasch reagieren, um eine weitere Verbreitung zu verhindern. Darum ist es wichtig, dass Sie eine Infektionskrankheit frühzeitig melden.

Binnenschifffahrt
Seefahrt

Schiffshygienebescheinigungen

Anträge auf Überprüfung von Schiffen und die Ausstellung von Schiffshygienebescheinigungen müssen schnellstmöglich eingereicht werden. Das Gesundheitsamt (GGD) Rotterdam-Rijnmond ist für die Ausstellung von Schiffshygienebescheinigungen zuständig.

Medizinische Einrichtungen

Braucht eines Ihrer Besatzungsmitglieder ärztliche Hilfe? Rotterdam verfügt über medizinische Einrichtungen, die speziell auf die Schifffahrt abgestimmt sind.