Energiewende
Pressemitteilung

Rotterdamer Industrie emittierte letztes Jahr 3,8 % weniger CO₂

Zum dritten Mal in Folge waren die CO₂-Emissionen der Rotterdamer Industrie im vergangenen Jahr rückläufig. Die Hauptursache ist eine Verlagerung der Stromerzeugung von kohle- auf gasbetriebene Kraftwerke. Darüber hinaus war eine Zunahme im Raffineriebereich zu verzeichnen.

Haliade windturbine met Uniper energiecentrale

Darüber hinaus war eine Zunahme im Raffineriebereich zu verzeichnen. Dies liegt einerseits daran, dass einige Raffinerien in den Jahren zuvor teilweise wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb waren. Andererseits nahm die Produktion von saubereren Kraftstoffen zu. Saubere Kraftstoffe verbessern die Luftqualität, doch ihre Herstellung erfordert mehr Energie.

Der Höhepunkt der CO₂-Emissionen in Rotterdam war im Jahr 2016. Zu dieser Zeit wurden neue Kohlekraftwerke in Betrieb genommen, während die alten noch in Betrieb waren. Seit 2016 sind die Emissionen um 17,3 % zurückgegangen. Im Jahr 2019 betrug der Rückgang 3,8 %.

Um schrittweise auf einen CO₂-neutralen Hafen und eine CO2-neutrale Industrie im Jahr 2050 hinzuarbeiten, kooperiert der Hafenbetrieb Rotterdam mit der Wirtschaft und den Behörden in einer Reihe von Projekten. Beispiele hierfür sind die Nutzung von Restwärme für Wohnungen und Gewächshäuser, CCUS (Abscheidung, Transport und Speicherung von CO₂ unter der Nordsee; das Projekt Porthos), die Erzeugung von grünem Strom, die Produktion von blauem und grünem Wasserstoff sowie zirkuläre Produktionsprozesse wie chemisches Recycling (Abfall zu Chemikalien (waste-to-chemicals, Pyrolyse).

Energiewende

Der Hafenbetrieb Rotterdam setzt sich gegen die Klimaveränderung ein und will eine Vorreiterrolle bei der weltweiten Energiewende spielen. Senkung des CO₂-Ausstoßes und effiziente Nutzung der Roh- und Reststoffe stellen für den Hafenbetrieb wichtige Aufgaben dar.

Möchten Sie über die Entwicklungen im Hafen auf dem Laufenden gehalten werden?

Melden Sie sich dann für unseren Newsletter an.

Choose your language

The page is not available in chosen language.

Go to the front page