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Pressemitteilung

Ruhiger erster Tag im Rotterdamer Hafen nach dem Brexit-Deal

Der erste Tag, an dem wieder Zollformalitäten für den Güterverkehr zwischen dem Vereinigten Königreich (UK) und der Europäischen Union gelten, verlief in den Häfen von Rotterdam und IJmuiden ruhig. Verkehrsstaus in der Nähe der Ferry-Terminals sind ausgeblieben. Auch auf den speziellen Brexit-Pufferparkplätzen für LKW-Fahrer, die ihre Papiere noch nicht in Ordnung haben, blieb es sehr ruhig.

Es ist jedoch noch zu früh, um Schlussfolgerungen zu ziehen. Ab Montag, dem 4. Januar 2021, wird sich zeigen müssen, wie sich der Brexit tatsächlich auf den Hafen sowie auf die Güter- und Verkehrsströme rund um die Fährterminals auswirkt. Am Freitag, dem 1. Januar 2021, einem gesetzlichen Feiertag in Großbritannien und den Niederlanden, gab es weniger Abfahrten als an einem normalen Freitag. Auch das Wochenende des 2. und 3. Januars 2021 weicht vom regulären Fahrschema ab. Darüber hinaus wurden im Vorfeld des 1. Januar größere Bestände in Großbritannien aufgebaut, was in den letzten Wochen zu einem überdurchschnittlichen Anstieg der über die Fähre transportierten Güter führte.

Der Hafenbetrieb Rotterdam, Rijkswaterstaat, Städte und Gemeinden, Ferry-Betriebe, Zollbehörden, NVWA, Polizei, Sicherheitsregion, Königlich Niederländische Marechaussee und Portbase haben eng zusammengearbeitet, um den Güterstrom von und nach Großbritannien so reibungslos wie möglich zu gestalten und Verkehrsstörungen zu vermeiden. So wurde zum Beispiel das Portbase-Hafengemeinschaftssystem so angepasst, dass Fracht nun im Voraus digital angemeldet werden kann. Ferry-Terminals akzeptieren nur Ladung, die über Portbase angemeldet wurde.

LKW von Transporteuren, deren Ladung nicht im Voraus über Portbase angemeldet wurde, erhalten keinen Zugang zu den Terminals. Für diese LKW sind vorübergehend Parkplätze eingerichtet worden. Sie dürfen dort höchstens 24 Stunden bleiben, um die Ladung noch digital anzumelden. Rijkswaterstaat hat Pufferparkplätze eingerichtet und Verkehrsstrompläne erstellt, so dass der weggeschickte Güterverkehr mit möglichst wenig Störungen für die Straßenbenutzer schnell und sicher von den Ferry-Terminals zu den Übergangsparkplätzen geleitet wird.

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