Dordrecht Inland Seaport

Wie können wir Ihnen helfen?

Dordrecht Inland Seaport, der am meisten landeinwärts gelegene Seehafen der Niederlande, bietet viel Raum für Wachstum, Innovation und nachhaltige Entwicklung. Aufgrund der strategischen Lage am Übergang vom Vor- zum Hinterland ist eine Ansiedlung im Hafen von Dordrecht für die maritime Fertigungsindustrie und Logistikdienstleister sowie für den Umschlag von Massengut eine gute Wahl.

Fünf Gründe, sich für eine Niederlassung im Dordrecht Inland Seaport zu entscheiden

Ausgezeichnete Erreichbarkeit über das Wasser

Dank der Wassertiefe von fast 10 Metern ist der Hafen für Seeschiffe mit einem Tiefgang bis zu 9,45 Metern zugänglich. Binnen- und Seeschiffe können von der Nordsee und den Terminals im Rotterdamer Hafen aus in rund 3 Stunden Dordrecht erreichen. Die Oude Maas steht über die Beneden-Merwede mit Waal und Rhein in Verbindung, wodurch der Hafen auch an die deutsche Grenze angebunden ist. Über das Hollands Diep ist der Hafen von Moerdijk per Binnenschiff zu erreichen, und auch Antwerpen ist auf dem Wasserweg erreichbar.

Multimodaler Knotenpunkt

Der Dordrecht Inland Seaport ligt direkt an der A16 auf der Logistikachse Rotterdam-Breda-Tilburg-Eindhoven-Venlo und Rotterdam-Antwerpen. Der Hafen liegt auch verkehrsgünstig an der N3, die die A16 mit der A15 bei Papendrecht verbindet. Die Lage landeinwärts hat den Vorteil, dass die maritime Ladung die staugefährdete A15 umgehen kann. Das Gebiet ist auch über die Schiene gut erschlossen. Hier verläuft eine Stammlinie , die mit dem Bahnhof Dordrecht und dem größten Rangierbahnhof der Niederlande in Verbindung steht: Kijfhoek. Dies ermöglicht den Antransport von Stückgut, Containern und Massengut über die Schiene.

Wichtigster Cluster für die maritime Produktionsindustrie

Für Hersteller maritimer Komponenten und die Lieferanten maritimer Produkte ist der Hafen von Dordrecht ein idealer Standort. Dordrecht gehört zur Maritim- & Smart Industry Topregion Drecht Cities(auf Niederländisch). Weitere Mitglieder dieses Kooperationsverbunds sind die Gemeinden Alblasserdam, Sliedrecht, Hendrik-Ido-Ambacht, Papendrecht und Zwijndrecht. Gemeinsam bilden diese Orte in den Niederlanden den wichtigsten Cluster für die maritime Produktionsindustrie. Hier sind über 850 maritime Unternehmen ansässig, darunter Boskalis, Royal IHC, Damen Shipyards, Heerema und Oceanco. Der Hafen von Dordrecht ist auch Bestandteil des Westelijke Dordtse Oever (WDO), einer Agglomeration von Gewerbegebieten mit insgesamt über 900 Unternehmen.

Attraktives Standortklima dank grüner Umgebung und hoher Investitionen in den öffentlichen Raum

Der Hafen von Dordrecht bietet nicht nur einzigartige Logistik- und Niederlassungsmöglichkeiten, sondern punktet auch mit viel Grün, Parkanlagen und starker Verbundenheit mit dem Wasser. In den vergangenen Jahren hat der Hafenbetrieb Rotterdam erheblich in den öffentlichen Raum investiert. Die Grünanlagen, Parkplätze und die Verkehrsinfrastruktur wurden verbessert; zudem wurden die Häfen tiefer ausgehoben. Darüber hinaus wurde ein Vertrag für eine bessere Vorschriftendurchsetzung durch die Sonderermittlungsbeamten von BOA Rotterdam und von der Stadtverwaltung Dordrecht geschlossen; ferner wurden die öffentlichen Verkehrsverbindungen mit dem Hauptbahnhof in Dordrecht stark verbessert. Im Hafengebiet wurden außerdem die innerstädtischen Geschäftsquartiere BIZ Louterbloemen und BIZ Krabbepolder gegründet, die gemeinsam Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit ergriffen haben. Es gibt ein Parkmanagement; zudem wird u. a. mit Schlagbaumanlagen, Kameraaufsicht und Streifendiensten die Sicherheit gewährleistet. Für die nächsten Jahre stehen die weitere Optimierung des Ansiedlungsklimas, die Entwicklung eines sauberen Energieclusters und die Förderung von Arbeitsplätzen im Mittelpunkt.

Nah an der Stadt, nah an den Arbeitskräften

Der Hafen von Dordrecht liegt direkt vor den Toren der gleichnamigen Stadt. Städtische Einrichtungen wie Einkaufszentren, Tankstellen, Konferenz- und Schulungseinrichtungen, Restaurants und Hotels befinden sich also in nächster Nähe. Mit fast 120.000 Einwohnern steht in der Stadt ein großer Pool motivierter Arbeitskräfte zur Verfügung. Seit je spielen der Schiffbau und die maritime Industrie eine wichtige Rolle in der Region. Der Hafen beschäftigt bereits rund 4000 Mitarbeiter. Täglich fahren sie mit Fahrrad oder Motorroller, Auto oder öffentlichem Verkehr zur Arbeit. Für Personal von außerhalb der Stadt ist der Hafen mit Bus, Bahn oder Auto gut erreichbar.

Dank einer Wassertiefe von knapp 10 Metern ist der Hafen auch für Seeschiffe und Massengutfrachter zugänglich. Einschließlich Hafenbecken erstreckt sich der Hafen über eine Fläche von 290 Hektar. Davon stehen rund 3 Hektar Festland (mit oder ohne Liegeplatz) auf der Basis eines Erbbaurechts direkt zur Verfügung. Die Grundstücke werden vom Hafenbetrieb Rotterdam ausgegeben. Darüber hinaus sind verschiedene Betriebsgebäude und Lagerhallen zu vermieten und zu verkaufen.

Wilhelminahaven zukunftssicher

Mit einer Investition von 3,5 Millionen machte der Hafenbetrieb Rotterdam den Wilhelminahafen zukunftssicher. Dadurch kann der Hafen nun die steigende Nachfrage nach Umschlagskapazität erfüllen. Die Anlegebojen wurden ausgetauscht und die Stege, Anlegestellen und Kahnbereiche wurden erneuert. Dadurch wird die Umschlagskapazität erhöht, der nautische Raum optimal genutzt und die Sicherheit für alle Benutzer verbessert.

Größere Abfertigungskapazität

Die derzeitigen Anlegebojen wurden durch fünf neue zertifizierte Anlegebojen ersetzt, die eine Zugkraft von bis zu 200 Tonnen aufweisen. Die neue Bojen-Konfiguration erhöht die Kapazität des Umschlags von Schiff zu Schiff und bietet zudem auch größeren Schiffen die Möglichkeit, eine größere Menge und zur gleichen Zeit umzuschlagen. Ein Aspekt bei der Gestaltung der neuen Bojenanlage ist deren Zukunftsorientiertheit.

Entwicklungsvision

Als Betreiber des Dordrecht Inland Seaport hat der Hafenbetrieb Rotterdam eine langfristige Vision entwickelt. Neben der Erweiterung hafenbezogener Aktivitäten im Hafengebiet gehören die Stimulierung privater Investitionstätigkeit, nachhaltiger Entwicklungen und die Stärkung des Arbeitsmarktes in der Region zu den wichtigen Aspekten. In den kommenden Jahren stehen die weitere Optimierung des Investitionsklimas, die Entwicklung eines sauberen Energieclusters und das Stimulieren der sozialen Infrastruktur im Mittelpunkt.

Vitales und nachhaltiges Seehafengebiet

Das Ziel besteht darin, den Dordrecht Inland Seaport sichtbar und erfolgreich zu einem sehr vitalen und nachhaltigen Seehafengebiet zu entwickeln, das für hafenbezogene Unternehmen einen attraktiven Standort und für das Personal einen angenehmen Arbeitsort darstellt.

Um dies zu erreichen, setzt der Hafenbetrieb konkret auf:

  • Stärkung der heutigen (see-)hafenbezogenen Aktivitäten;
  • Steigerung der Produktivität der Terminals und die optimale Nutzung des verfügbaren Platzes;
  • da, wo es notwendig ist, eine Verlegung der nicht hafenbezogenen Aktivitäten in Gewerbegebiete in der Umgebung, zum Beispiel zu Dordtse Killen;
  • eine Erweiterung des Hafenportfolios mit Fokus auf den Umschlag von trockenen sowie nassen Massengütern und Massenstückgut, Logistik und Distribution sowie maritime, herstellende Industrie;
  • eine Verbesserung des Erscheinungsbilds des Gebiets durch Investitionen in den öffentlichen Raum, unter anderem in die Grünanlagen und die Infrastruktur;
  • die Stärkung der Beziehungen mit den umliegenden Gebieten Westelijke Dordtse Oever (WDO) sowie der Stadt Dordrecht, unter anderem mittels Verbesserung der Erreichbarkeit.
  • Prüfung der Umsetzbarkeit der Entwicklung eines Clean Energy Hub auf dem Duivelseiland in Kooperation mit der Wirtschaft.
Luchtfoto Dordrecht Inland Seaport