Drohnen im Rotterdamer Hafen

Wie können wir Ihnen helfen?

Chancen für die Hafenwirtschaft Drohnen, kleine unbemannte Flugsysteme, werden zunehmend im Rotterdamer Hafengebiet von dort ansässigen Unternehmen eingesetzt, auch vom Hafenbetrieb Rotterdam.

Die Einsatzmöglichkeiten sind daher vielfältig: Einsatz bei Zwischenfällen, Wasserverschmutzung und Brandbekämpfung, Überwachung und Inspektion, Überwachung des Hafenbetriebs und der Sicherheit, Schadenskontrolle, Inspektion von Anlagen in Terminals; doch ebenfalls beim Bau und der Instandhaltung von Infrastruktur wie Straßen und Brücken sowie bei den Emissionen.

Fliegende Drohne

Drohnen werden in Zukunft einen großen Einfluss auf Logistikketten und intelligente Mobilität haben. Europäische, ab dem 1. Januar 2021 geltende Vorschriften ebnen den Weg für moderne Anwendungen im Bereich der unbemannten Fracht- und Personenbeförderungen. Schnelle Lieferungen von wichtigen Produktionsteilen an Schiffe auf See und der sichere Transport von Personen zu Bohrinseln werden dann möglich.

Rotterdam, the safest port to fly

Um dieses „Luftschloss" zu realisieren, wird der Luftraum in den kommenden Jahren schrittweise für das autonome Fliegen ohne Pilot am Boden vorbereitet. Das Überfliegen von Städten, der Transport von Paketen und schließlich das unbemannte Fliegen mit Fracht und Passagieren werden dann möglich. Der Hafenbetrieb arbeitet mit Behörden und Marktparteien zusammen, um den Luftraum über dem Hafen so zu strukturieren, dass die Möglichkeiten sicher und schnell genutzt werden können.

Drohnen und die Abteilung Hafenmeister

Auch die Abteilung Hafenmeister wird Drohnen in Zukunft stärker einsetzen. Man denke dabei an die Möglichkeiten, die Drohnen bieten, um Anlegestellen ordnungsgemäß für Nutzer einzurichten, aber auch als Unterstützung für die Überwachung durch Patrouillenboote und Inspektoren.

Ein widerstandsfähiger Hafen

Drohnen bieten viele Möglichkeiten, aber sie können auch zu weniger guten Zwecken eingesetzt werden und bergen Risiken rund um die Sicherheit. Beispiele dafür sind der Einsatz von Drohnen zum unerwünschten Fotografieren von Personen, Spionage durch das Auslesen von (Computer-)Bildschirmen oder andere Wirtschaftsspionage, die Vorbereitung krimineller Aktivitäten, Drogenkriminalität, Schmuggel oder möglicherweise sogar terroristische Aktivitäten. Mit einer großen Anzahl von Partnern auf der Verwaltungsebene führen wir Gespräche über den Schutz vor diesen Praktiken im Hafen.

Von der Polizei geflogene Drohne

Fliegen im Hafengebiet

Offene Betriebskategorie

Für die „offene“ Kategorie ist eine Zulassung nicht vorgeschrieben. Drohnenflüge in der "offenen" Kategorie sind im Hafengebiet jedoch nicht zulässig. Die Hafenzonenkarte, die diese Gebiete ausweist, finden Sie unter rijksoverheid.nl/drone. Die Zonengrenzen sind mittlerweile in den meisten Drohnen-Vorflug-Apps enthalten. Im Laufe der Zeit wird es obligatorisch werden, die Drohnenzonen in die Software von unbemannten Flugzeugen zu programmieren. Die Software macht es für Drohnen unmöglich, in eine Sperrzone hineinzufliegen.

Spezielle Betriebskategorie

Für die „spezielle“ Kategorie ist eine Zulassung vorgeschrieben. Diese Kategorie unterliegt strengeren Anforderungen wie Schulung und Zertifizierung. Die meisten geschäftlichen Drohnenanwendungen fallen in diese Kategorie. Drohnenbetreiber dürfen eine Drohne im Hafen einsetzen, wenn sie dazu eine Erlaubnis vom (niederländischen) Aufsichtsamt für Umwelt und Verkehr (Inspectie Leefomgeving en Transport - ILT) erhalten haben. Die Vorschriften und Verfahren sind auf der ILT-Website zu finden.

Einen Vorfall mit einer Drohne melden

Bei einem Vorfall mit einer Drohne ist es wichtig, ihn der Polizei zu melden. Die Polizei kann bei einem Verstoß oder bei Belästigung durch eine Drohne tätig werden. Rufen Sie 0900-8844 an und teilen Sie möglichst viele Informationen über den Standort, die Drohne und den Piloten mit.