Erreichbarkeit
Pressemitteilung

Errichtung der zur Theemsweg-Trasse gehörenden Eisenbahnbrücke online miterleben.

Der Rotterdamer Hafen steht an der Schwelle zu einer seiner spektakulärsten Infrastruktur-Meisterleistungen. Am 4. April 2020 wird die neue Eisenbahnbrücke über die Rozenburg-Schleuse positioniert. Es handelt sich dabei um ein wichtiges Element der neuen Theemsweg-Trasse, der Verlegung der Hafenbahnlinie bei Rozenburg.

Platzierung der Eisenbahnbrücke über Rozenburgsesluis.

Transport-Operation
Die Vorbereitungen für diese Transport-Operation sind in vollem Gange. Am Donnerstag wird die Brücke sechs Meter angehoben. Die SPMT (self-propelled modular transporters) von Mammoet, welche die Brücke transportieren sollen, werden danach unter die Brücke gesetzt. Die Brücke wird in Richtung der Rozenburg-Schleuse transportiert, damit dort am Samstagvormittag über einen Ponton die Überquerung zur Ostseite hin vorgenommen werden kann. Dort fährt die Brücke dann über eine speziell konstruierte Spur aus Bruchsteingranulat(Repac) und Sand an der Schleuse entlang in Richtung ihrer definitiven Position. An ihrer endgültigen Position wird die Brücke am Samstagabend dann auf die zwei Pfeiler gesetzt. Die beigefügte Videoanimation zeigt, wie die Brücke transportiert wird.

Abmessungen
Die von Iemants aus Belgien gebaute Brücke enthält 4.500 Tonnen Stahl und bietet mit einer Länge von 176,8 Metern, einer Höhe von 30 Metern und einer Breite von 20 Metern genügend Platz für ein Doppelgleis.

Baukonsortium
SaVe ist ein sich aus BESIX, Dura Vermeer, Mobilis, Hollandia und Iemants zusammensetzendes Baukonsortium und baut im Auftrag des Hafenbetriebs Rotterdam die Unterkonstruktion der Theemsweg-Trasse, eine gut vier Kilometer lange Strecke aus einem Beton-Viadukt und zwei Stahlbogenbrücken.

Lösung für Engpass
Die 300 Millionen Euro teure Theemsweg-Trasse ist eine Lösung für die Problematik an der Calandbrücke bei Rozenburg. Diese Stahlhubbrücke für den Bahn- und Straßenverkehr im Rotterdamer Hafengebiet ist das Bindeglied in der Betuweroute zum europäischen Hinterland. Für die Seeschifffahrt ist die Hubbrücke die Zufahrt zum Brittanniëhaven. „Die Theemsweg-Trasse passt zur Strategie des Hafenbetriebs, um die Hinterlandverbindungen nachhaltiger zu gestalten und den Bahn-, Straßen- und Schiffsverkehr effizienter zu machen. Aufgrund der Zunahme des Bahnverkehrs und des Seeschifffahrtsverkehrs von und zum Brittanniëhaven prognostiziert der Hafenbetrieb einen Kapazitätsengpass für den Bahnverkehr. Der Bau der Theemsweg-Trasse behebt diesen Engpass“, äußert sich Ronald Paul, COO des Hafenbetriebs Rotterdam.

Live von zu Hause aus verfolgen
Es versteht sich von selbst, dass an der Theemsweg-Trasse in Übereinstimmung mit den Empfehlungen seitens des RIVM (Staatliches Institut für Gesundheit und Umwelt in den Niederlanden) gearbeitet wird. Die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiter stehen an erster Stelle. Zur Gewährleistung einer sicheren Transport-Operation und aufgrund von Corona/Covid-19 ist das Arbeitsgebiet für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die gesamte Operation kann über Webcams verfolgt werde.

Die gesamte Operation kann über Webcams verfolgt werde.

Webcams von Paul Martens
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